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Besondere Schulstunde: Alle sitzen in einem Boot

Dass man nur etwas erreicht, wenn man gemeinsam anpackt, lernten Schüler der Hostatoschule in einer besonderen Sportstunde: Sie durften mit einem großen Boot des Höchster Kanu-Clubs Wiking auf den Main.
Vor der Höchster Main-Silhouette gab es eine Einweisung an den Paddeln. Foto: Maik Reuß Vor der Höchster Main-Silhouette gab es eine Einweisung an den Paddeln.
Höchst / Schwanheim. 

Alle sitzen gemeinsam in einem Boot – was so banal klingt, war für 30 Schüler der Hostatoschule beim Höchster Kanu-Club Wiking (HCKW) ein Erlebnis, verbunden mit einer Schulsportstunde der besonderen Art. In zwei Gruppen haben die Siebt- und Achtklässler das Bootshaus des Höchster Vereins am Schwanheimer Mainufer neben dem Bootsbau Speck besucht. „Unser Ziel ist es, den Schülern den sicheren Umgang mit dem Paddel zu vermitteln, den Kanusport näher zu bringen und vor allem ein gemeinsames sportliches Erlebnis zu bieten“, sagt Robin Schmidt, Sprecher des Vereins.

Das Boot ist endlich auf dem Wasser und nimmt Fahrt auf. Bild-Zoom
Das Boot ist endlich auf dem Wasser und nimmt Fahrt auf.

Erst eine Einweisung

Aus diesem Grund wurde der historische Zehner-Kanadier des HKCW zu Wasser gelassen. Nach einer etwa halbstündigen „trockenen“ Einweisung ging es aufs Wasser – und hier zählt, das lernten die Schüler schnell, nur Teamarbeit. Bei der etwa 20-minütigen Schnupperfahrt ging es erst in Richtung der Schwanheimer Brücke und dann wieder zurück. Der Rhythmus der Schlagabfolge musste sich natürlich erst einstellen. „Nach anfänglichem Chaos am Paddel spielte sich das Team schnell ein und kam, dank des Steuermanns Karl-Heinz Köhler und des Frontmanns Heribert Becker, flott voran“, sagt Siegfried Ambros vom HKCW und Leiter dieser besonderen Schulsportstunde.

„Die Schulsportstunde diente den Schülern auch als Vorbereitung für eine Klassenfahrt nach Wetzlar mit einer Paddeltour auf der Lahn in der nächsten Woche“, erklärt Ambros. „Für uns war es auch eine gute Gelegenheit den Jugendlichen unseren Verein und den Kanusport näher zu bringen.“ Alle waren begeistert, aber auch überrascht hinsichtlich der vielfältigen Möglichkeiten, die sich im Kanusport bieten – und dass es doch nicht so einfach ist, die Paddeltechniken richtig anzuwenden.

Breitgefächertes Angebot

Der HKCW bietet Wanderfahrten mit dem offenen Kanadier, dem Einer- und Zweier-Wanderkajak und dem Seekajak, „Abfahrtsrennen“ mit dem Rennkajak, Slalomwettkampf mit dem Slalomkajak und dem Kanadier, Kanupolo mit den Polobooten und Wildwasserfahrten mit den verschiedenen Wildwasserkajaks an. Die entsprechenden Boote und Paddel sowie die erforderliche Ausrüstung wie Helm, Schwimmweste, Spritzdecke oder Neoprenanzug konnten die Hostatoschüler auch gleich in Augenschein nehmen. Mehr Informationen zum Höchster Kanu-Club Wiking gibt es unter www.hkcw.de.

(hv)
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