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Rettungshunde-Test: Auf der Suche nach der besten Spürnase

Die Ortsgruppe Praunheim des Bundesverbandes Rettungshunde castet in der Niedwiesenstraße Vierbeiner und deren Frauchen und Herrchen. Wer jenen Schritt meistert, könnte mit seinem Hund künftig zum Lebensretter werden.
Gaby Förster und ihre Aussie-Hündin Lizzy stellen sich dem Casting für die Rettungshundestaffel in der Niedwiesenstraße. Foto: Ben Kilb Gaby Förster und ihre Aussie-Hündin Lizzy stellen sich dem Casting für die Rettungshundestaffel in der Niedwiesenstraße.
Eschersheim. 

Lizzy sucht den Schatten, so oft es geht. Mit ihrem dicken Fell ist sie bei diesem Wetter kaum zu beneiden. Sobald die neun Monate alte Australian Shep-herd-Dame von ihrem Frauchen Gaby Förster (53) jedoch eine Aufgabe gestellt bekommt, vergisst sie die Hitze.

Gaby Förster wollte einen lebhaften und intelligenten Hund. Weil „Aussies“ jedoch noch ein wenig lebhafter und intelligenter sind als viele andere Hunderassen, braucht Lizzy eine besonders anspruchsvolle Herausforderung. Gaby Förster stellt sich mit ihr daher dem Casting für Rettungshunde bei der Praunheimer Ortsgruppe des Bundesverbandes für Rettungshunde in der Niedwiesenstraße.

 

28 Teilnehmer

 

28 Teilnehmer sind gekommen, die wie Gaby Förster eine sinnvolle Beschäftigung für ihre Vierbeiner suchen und sich dabei gleichzeitig ehrenamtlich engagieren möchten. Das Casting ist nur eine Bestandsaufnahme. Hund und Herrchen müssen ihre Fähigkeiten in den Monaten darauf noch auf viele andere Arten unter Beweis stellen.

 

Bereit für die Aufgaben

 

Wer das Casting, die anschließende Probezeit und eine finale Prüfung besteht, könnte künftig sogar mit seinem Hund in Erdbebengebieten nach Überlebenden suchen. Auch Gaby Förster ist dazu bereit. „Klar, warum nicht“, sagt sie, „erstmal muss Lizzy aber zeigen, dass sie sich dafür eignet.“

Nach einem Gespräch mit einem Tierarzt und dem Nachweis gewisser Impfungen müssen sich Gaby und Lizzy am Straßenrand aufstellen. Lizzy wird angeleint, Gaby versteckt sich. Jogger laufen an der Hündin vorbei, andere Hundebesitzer mit Vierbeinern. Lizzy wartet zwar sehnsüchtig auf ihr Frauchen. Von den Passanten lässt sie sich jedoch nicht ablenken – Test bestanden. „Falls beide weiterhin so gut arbeiten und auch bereit sind, weiter zu machen, können sie nach zwei Jahren die finale Prüfung ablegen“, erklärt Holger Bunz, der Vorsitzende des Frankfurter Vereins vom Bundesverband Rettungshunde.

(bki)
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