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Boxenstopp für die Gesundheit

Der Chef des Rennsimulationszentrums Dr. Erhard Kaiser demonstriert eine Ultraschalluntersuchung. Der Chef des Rennsimulationszentrums Dr. Erhard Kaiser demonstriert eine Ultraschalluntersuchung.
Frankfurt. 

Im Sommer 2014 eröffnete Racedocs in der Klassikstadt. Unter der Leitung von Dr. Erhard Kaiser entstand eine kardiologische Arztpraxis mit einem Rennsimulationszentrum, das durch einen Porsche 911 GT2 Cup-Rennsimulator zu einem Ort wird, der nicht nur für Rennfahrer und Hochleistungssportler von Interesse ist, sondern alle Fans von schnellen Autos begeistert.

In der Klassikstadt hört man aus dem Gebäude „Alte Schmiede“ laute Motorgeräusche. Diese stammen von einem Porsche 911 (Typ 993) GT 2 Cup-Fullmotion Rennsimulator. Man fährt im Rennsimulator die Nordschleife. Die Nordschleife, ein Teil des Nürburgrings, ist 21 km lang und hat 72 mehr oder weniger gefährliche Kurven. Sie ist eine der anspruchsvollsten Rennstrecken überhaupt. Die Höchstgeschwindigkeit im Simulator ist 270 Stundenkilometer. Rennsimulatoren dieser Art gibt es seit mehreren Jahren. Früher war dieser Porsche im echten Rennbetrieb tätig. Jetzt sieht man ihn nicht mehr auf der Fahrbahn. Man entfernte die überflüssigen Teile, wie zum Beispiel Motor und Getriebe oder den Beifahrersitz, damit das Auto leichter ist und somit einfacher zu heben. Der Simulator wird von einem Computer mit vielen Bildschirmen, Tastaturen und Schaltern aus gesteuert. Auf die Windschutzscheibe wird die Rennstrecke projiziert. Eine Motion Base hebt das Auto an und bewegt es, zum Beispiel, wenn ein Überschlag kommt, wird es stark nach vorne gekippt. Während der Simulation hat sich noch nie jemand verletzt, man hatte nur einen höheren Blutdruck oder jemandem wurde schwindelig.

Racedocs ist so aufgebaut, dass oben die kardiologische Arztpraxis ist. Dort sind mehrere Räume. Im ersten kann man beispielsweise ein Belastungs-EKG machen. In einem anderen Raum machen sie auch Ultraschalluntersuchungen. Im Dritten, einem Labor, haben sie Spritzen aller Art und Koffer mit Medikamenten. Es gibt auch weitere Koffer für zu Hause, mit denen unter anderem das Schnarchen untersucht werden kann. Auch Langzeit-EKG, Langzeit-Blutdruck und Lungenfunktionsüberprüfungen können gemacht werden. Dort kann auch Blut abgenommen werden. Die Besonderheit bei Racedocs ist, dass man sich als Motorsportler auch im Rennsimulator testen lassen kann, das heißt während des simulierten Rennens wird ein EKG durchgeführt und der Blutdruck gemessen. Ein Medical Check ist ein Check für Rennfahrer, um die Fahrerlizenzen zu bekommen oder zu erneuern. Bei einem Medical Check bekommen die Rennfahrer eine komplette kardiologische Untersuchung, um das Training anpassen zu können und sicher ihren Sport ausüben zu können.

Dr. Erhard Kaiser ist Chef der Arztpraxis und des Rennsimulationszentrums. Er ist Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie und leitender Notarzt. Er nimmt seine Arbeit sehr ernst und ist stolz auf sein Team zu dem unter anderen die Arzthelferin Christina Köhler gehört. Die Klassikstadt ist wegen der Sportwagen der ideale Ort für Racedocs. Neben den vielen Sportwagen stehen dort auch Oldtimer aller Art. Über 30 Firmen sind dort. Die „Alte Schmiede“ steht auf dem Gelände der Klassikstadt und ist jeden Tag geöffnet für interessierte Leute, die Rennsimulator fahren wollen.

Shirin Ali-Jaali, Abraham Berta, Luis Da Silva Pereira, David Duvnjak, Wiktoria Ebis, Lucille Engel, Theresa Gollin, Lea Gutmann, Jolie Halena, Maximillian Hilpert, Laureen Himmer, Alisa Hinrichs, Vanessa Ivanova, Lea Kuhn, Kijara Rechlin, Alexandra Rósza, Ilias Sabba, Said-Sowaid Sadat, Leo Sirma, Khadija Taksis, Ferhat Taskiran, Jamal Tehrani, Jonas Weinrich (Schule am Hang, Klasse 4a)

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