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Eine Hundephilosophin erzählt: Die Philosophie des Hundes erkennen

Frankfurt. 

Bellen, Beißen oder Anspringen – manche Hundebesitzer sind mit dem Verhalten ihres Vierbeiners überfordert. Sobald man merkt, dass mit dem Hund etwas nicht stimmt, weil er etwa aggressiv reagiert, empfiehlt sich ein Besuch bei Miriam Arndt-Gabriel. Seit fünf Jahren arbeitet sie als „Hundephilosophin“ in der Taläckerstraße 14 in Griesheim.

Die heute 33-Jährige studierte „Tierpsychologie mit Schwerpunkt Hund“ an der Akademie für Tiernaturheilkunde (ATN) in der Schweiz. „Bei meiner ersten Hündin, einem Tibetterrier, habe ich gemerkt, dass fast alle Tipps, die man so aus dem Fernsehen oder aus Büchern kennt, nichts geholfen haben“, erzählt Arndt-Gabriel. Daher fing sie an, das Verhalten von Hunden genauer zu untersuchen, besuchte Fortbildungen und las viele Bücher. Der Unterschied zwischen normalen Hundetrainern und Hundepsychologen oder auch „Hundephilosophen“, wie sie sich selbst nennt, liege darin, dass Hundetrainer den Tieren meist nur Befehle wie Sitz und Platz beibringen. „Wir Hundepsychologen haben es mehr mit dem Verhalten von aggressiven Hunden zu tun“, sagt Miriam Arndt-Gabriel.

Zu ihren „Kunden“ gehören nicht nur große Hunde, sondern mitunter auch kleinere, „denn die können auch aggressiv sein“. In einem Vorstellungsgespräch spricht sie dann mit den Besitzern über das Verhalten des tierischen Mitbewohners. „Für mich ist es wichtig zu erfahren, ob der Hund zum Beispiel eine bestimmte Krankheit hat, mit welcher das Verhalten zu erklären wäre“, sagt sie. Nach dem ersten Gespräch gibt sie den Besitzern Tipps, um das Problem zu beheben. Dabei kann die Behandlungsdauer von Tier zu Tier unterschiedlich sein. „Trainiert wird meist in Einzelstunden und die Anzahl der Stunden hängt auch vom Herrchen ab.“ Aufgrund der teuren Fortbildungen koste eine Einzelstunde 50 Euro. Es gibt aber auch Gruppentrainings. „Diese sind meist günstiger, aber auch bei Einzelstunden gibt es ab einer bestimmten Stundenzahl Ermäßigungen“, sagt Arndt-Gabriel. Ihrem eigenen Hund konnte sie übrigens helfen. Mit ihm lernte sie erst recht die Liebe zu ihrem Beruf.

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