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Ein Hotel mit Schwimmbad

Das Schwimmbad Wave. Foto: Dilara Özdemi Das Schwimmbad Wave. Foto: Dilara Özdemi
Frankfurt. 

Es ist schon etwas Besonderes, wenn ein Hotel mitten in einer Großstadt über ein eigenes großes Schwimmbad verfügt. Das Hotel Hilton wurde 1998 um das ehemalige Stadtbad Mitte herum-gebaut.

Das städtische Hallenbad stand unter Denkmalschutz und durfte nicht abgerissen werden. Es ist nun für die Hotelgäste kostenlos zu benutzen, zu bestimmten Zeiten ist es auch öffentlich. Das Schwimmbad heißt heute Wave. Das bedeutet Welle, weil das Dach die Form einer Welle hat. Auch die Architektur des Hotels ist vom Schwimmbad inspiriert. Es gibt viel Blau und eine ganze Reihe von Wellenmustern. Das Schwimmbecken ist 25 Meter lang. Sportliche Gäste können auch das Fitness-Studio neben dem Schwimmbad für 12 Euro am Tag nutzen.

Wer das Hotel durch die Drehtür betritt, ist von der 45 Meter hohen Lobby beeindruckt. Da sie ein Glasdach hat, ist es sehr hell. Außer der Rezeption gibt es hier einen Springbrunnen, ein Klavier und viele Sitzgelegenheiten. Es ist ruhig, und die Gäste fühlen sich gleich wohl. Hier ist auch das Restaurant. Links und rechts sieht man die verglasten Aufzüge. Vom 12. Stock sieht alles in der Lobby klein wie Spielzeug aus.

Das Hotel hat 342 Zimmer. Außer den Standardzimmern gibt es in den oberen Stockwerken 14 Suiten. Sie bestehen aus jeweils einem Wohn- und einem Schlafzimmer. Durch die großen Fenster hat der Gast einen tollen Blick über Frankfurt. Alle Zimmer haben Internet-Anschluss.

Für Veranstaltungen und Hochzeiten steht ein großer Ballsaal für 585 Personen zur Verfügung. Außerdem gibt es auch noch 16 kleinere Veranstaltungsräume.

Das Restaurant hat 180 Plätze. Bei gutem Wetter können die Gäste auf der Terrasse mit 60 Plätzen essen. 14 ausgebildete Köche, sieben Azubis und zwei Praktikanten arbeiten in der Küche. Thoren Puttendörfer ist einer der Köche. Der Beruf macht ihm viel Spaß. Das Essen wird immer frisch zubereitet, es gibt Gerichte aus aller Welt. Das ist auch notwendig, da das Hotel auch Gäste aus aller Welt beherbergt.

Die 130 festangestellten Mitarbeiter tragen Namensschilder und reden sich untereinander mit dem Vornamen an. Man kann im Hotel eine Ausbildung als Hotelfachfrau/-mann , Hotelkauffrau/-mann, Köchin/Koch, Bäckerin/Bäcker und Veranstaltungskauffrau/-mann machen. Man kann sich mit allen Schulabschlüssen bewerben. Ganz wichtig sind gute Englischkenntnisse und die Persönlichkeit. Man sollte freundlich sein und gerne Kontakt zu anderen Menschen haben. Es gibt momentan 33 Auszubildende im Hilton. Katharina Hartmann ist seit neun Monaten Azubi. Sie möchte Hotelfachfrau werden. Das ist ihr Traumberuf.

Es macht ihr Spaß, Menschen aus anderen Kulturen kennenzulernen. Da das Hilton ein internationales Hotel ist, kann sie später auch in anderen Ländern arbeiten und die Welt kennenlernen. Sie spricht Englisch und Spanisch und lernt Französisch. Es ist wichtig viele Sprachen zu sprechen, um sich mit den Gästen gut verständigen zu können. Während der Ausbildung, die zwei bis drei Jahre dauert, muss man in allen Bereichen des Hotels arbeiten.

Hilton ist eine der größten Hotelketten der Welt mit 3800 Hotels in 91 Ländern. Benannt wurden die Hotels nach Conrad Hilton, der das erste Haus in Amerika gegründet hat. Im Jahr übernachten ungefähr 90 000 Gäste in dem Hotel in der Frankfurter Innenstadt.

Mearaf Alemayehu, Sevda Nur Avci, Merdon Avdyli, Dilara Babat, Lana Beil, Ilias Belhadji, Mariam Boujibar, Selina Doganlar, Xayla Faridi, Giada Filippelli, Anna-Maria Fröhlich, Dilara Özdemir, Chantal Prautzsch, Julian Weber, Eren Yamac, Sirac Yaman, Houda Zaaoumi von der Klasse 4c der Hellerhofschule, Gallus

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