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Senckenbergmuseum: Eine Zeitreise zu den großen Dinosauriern

Frankfurt. 
Die ZING-Reporter bei der Arbeit im Senckenbergmuseum. Bild-Zoom
Die ZING-Reporter bei der Arbeit im Senckenbergmuseum.

Als Besucher des Senckenbergmuseums kann man den Eindruck gewinnen, dass der Dinosaurier (Diplodocus) einen fressen will, obwohl er ein Pflanzenfresser ist und zudem schon vor rund 155 Millionen Jahren gestorben ist. Möglicherweise ist aber auch genau dieser, aus Wyoming stammende Diplodocus rumgelaufen und hat einen ähnlich versteinerten Koprolith (Dinosaurierkot) zu verantworten, der neben dem 27 Meter langen Dino im Museum zu sehen ist. Wie groß müsste wohl die Tüte für eine solche Hinterlassenschaft sein? Ein echter „Supersaurus“-Oberschenkelknochen beeindruckt ebenso, wie der real wirkende Oviraptor, der mit ausgestreckten Armen auf seinem Nest sitzt.

Dr. Alexandra Donecker sieht man die Begeisterung an, während sie über die Exponate spricht. Seit vier Jahren arbeitet sie in der Pressestelle des Museums und kann so ihr langes Interesse an der Biologie mit der Arbeit verbinden. Früher wollte sie einmal Meeresbiologin werden, was im Anblick der Meeressaurier, die vor Millionen von Jahren großartige Jäger im Wasser waren, nicht verwundert. Sieht man das seltene Exemplar des Ichthyosaurus, überlegt man sich wie diese furchteinflößenden Wasserbewohner mit ihrem Nachwuchs umgegangen sind. Denn das hier gezeigte, versteinerte Exemplar war schwanger, deutlich sind im Bauch des Fisch-Flossers Überreste des Nachwuchses zu erkennen. Sogar einzigartig ist das Exponat der Pflasterzahnechse, da es weltweit als einziges ein vollständiges Skelett besitzt.

Ein besonderes Stück, auch für Dr. Alexandra Donecker, ist die Dinomumie. Etwas gruselig sind Mumien schon. Gerade die mumifizierten Kinderleichen, in der Altägyptischen Abteilung. Sie sehen so aus, als wären sie erst vor wenigen Jahren – und nicht vor vielen Jahrtausenden – gestorben. Insgesamt vier Mumien kann man hier bestaunen. Daneben finden sich Informationen und Exponate, die zeigen, wie und wozu die Ägypter ihre Toten mumifizierten. Warum sie die inneren Organe und das Gehirn (durch die Nase) entfernten und in Gefäßen, sogenannten Kanopen, aufbewahrten. Zudem erfährt man die Bedeutung der Sarkophage und der Figuren mit den Schakalköpfen.

Das Senckenberg ist eine wahre Schatzkammer mit Exponaten echter Tiere dieser Welt. In der Abteilung ,,Die größten Tiere der Welt: Wale und Elefanten“, sind fünf echte Elefantenskelette und vier echte Walskelette zu sehen. Steht man vor dem präparierten indischen Elefantenbullen, fühlt man sich so klein wie eine Ameise. Faszinierend sind auch die anderen Ausstellungsstücke, wie zum Beispiel die Gehirne verschiedener Walarten, Walschädel, Augen eines Wales und das Embryo eines Wales. An der Elefantenwand gibt es zusätzlich die Möglichkeit die Evolution der Elefanten nachzuvollziehen.

Klasse 4b der Grundschule Riedberg

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