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Ex-Moderator klagt gegen HR: Ex-Radiomoderator Rob Green verliert vor Gericht

Im Streit um die Weiterbeschäftigung beim Radiosender hr ist der Ex-Moderator Rob Green unterlegen. Das Arbeitsgericht Frankfurt wies seine Klage ab.
Rob Green und sein Anwalt vor dem Arbeitsgericht Frankfurt. Foto: Bernd Kammerer Foto: Kammerer, Bernd (.) Rob Green und sein Anwalt vor dem Arbeitsgericht Frankfurt. Foto: Bernd Kammerer
Frankfurt.  Das Arbeitsgericht Frankfurt hat die Klage des früheren Radiomoderators Rob Green abgewiesen. Der hatte gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber, den Hessischen Rundfunk, mit dem Ziel geklagt, dass der von ihm unterzeichnete Aufhebungsvertrag unwirksam werden sollte und ein Arbeitsverhältnis mit dem Sender fortbesteht. Dem erteilte Richterin Petra Hartmann nun eine Abfuhr.

Radiomann Rob Green hat gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber geklagt. Der Hessische Rundfunk trennte sich von dem 37-Jährigen, der für die Jugendwelle „Youfm“ tätig war, im Frühjahr und setzte die „Morning Show“ ab. Grund: Die Staatsanwaltschaft ermittelte gegen den Moderator. Wegen des Verdachts des Besitzes und der Verbreitung von Kinderpornografie durchsuchten Beamte damals Wohnung sowie Arbeitsplatz des Mannes.

Weil die Vorwürfe gegen den Radiostar mit dem Ansehen des öffentlich-rechtlichen Senders „nicht kompatibel waren“, wie sich Dr. Reinhold Mösch, Leiter der Abteilung Arbeitsrecht des hr, ausdrückte, beschloss der Sender, die Zusammenarbeit zu beenden. Diese Entscheidung sei unverrückbar. Green stellte klar, dass die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gegen ihn darauf beruhten, dass mit einer fremden, aber seiner vergleichbaren jedoch nicht identischen E-Mail-Adresse auf eine kinderpornographische Seite zugegriffen worden sei. Derzeit ermittele die Staatsanwaltschaft gegen unbekannt.

Rob Green vor dem Frankfurter Arbeitsgericht. Foto: Kammerer
Moderator Rob Green klagt gegen den HR

War der Aufhebungsvertrag zwischen dem HR und Rob Green rechtens? Der ehemalige YouFM-Moderator klagt vor Gericht.

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Nach einem Gespräch mit Verantwortlichen des hr unterzeichnete Green im Frühjahr einen Aufhebungsvertrag. Dieser beendete die Zusammenarbeit und die Vertragsbeziehungen der Parteien.

Mit der Behauptung, er sei durch die Vertreter des hr während des Gesprächs rechtswidrig bedroht worden, hat Green kurz nach der Unterzeichnung die Anfechtung des Aufhebungsvertrages erklärt und sich auf den Standpunkt gestellt, dass zwischen ihm und dem hr ein Arbeitsverhältnis fortbesteht. Dem folgte das Arbeitsgericht nicht.

Es hat die für einen Erfolg der Klage erforderlichen Voraussetzungen nicht festgestellt. Die schriftlichen Entscheidungsgründe liegen noch nicht vor. Dazu Green: „Es ist schade, nach neun Jahren harter Arbeit so rausgekegelt zu werden, ist wirklich traurig. Aber die wahren Verlierer sind die Hörer.“

 
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