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Europaviertel Frankfurt: Porsche-Turm soll 2018 stehen

Das europaweit erste Wohnhochhaus im Porsche-Design soll Anfang 2018 fertig sein. Aber ist der Luxus-Bau wirklich eine Entlastung für den angespannten Frankfurter Wohnungsmarkt?
Vorbild für Frankfurt? Entwurf des Porsche Design Towers in Miami. Vorbild für Frankfurt? Entwurf des Porsche Design Towers in Miami.
Frankfurt. 
Diese Skizze zeigt den geplanten Porsche-Turm, der in Frankfurt gebaut werden soll. Foto: © Porsche Design Bild-Zoom
Diese Skizze zeigt den geplanten Porsche-Turm, der in Frankfurt gebaut werden soll. Foto: © Porsche Design
In Frankfurt entsteht das europaweit erste Wohnhochhaus, das im Porsche-Design gestaltet wird. Anfang 2018 soll es fertiggestellt sein. Wie der 80-Meter-Turm im Europaviertel aussieht, wird in einem internationalen Architektenwettbewerb ermittelt, der im kommenden Februar entschieden wird. Insgesamt entstehen 150 bis 200 Eigentumswohnungen. Geplant sind vollmöblierte „Design Suiten“ in den unteren Geschossen, normale Ein- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen, Penthäuser und Maisonette-Wohnungen, die sich über zwei Geschosse erstrecken und eventuell sogar einen Garten haben. Die Preise sind noch nicht bekannt, dürften sich aber im oberen Segment bewegen.


Damit werde ein wichtiger Schritt getan, um den Druck aus dem angespannten Frankfurter Wohnungsmarkt zu nehmen, sagte der Frankfurter Baudezernent Olaf Cunitz am Montag auf einer gemeinsamen Pressekonferenz von Bauherren und Stadt. Das Projekt werde von privaten Investoren, die hauptsächlich aus Hessen kämen finanziert, sagte Gerd Hebebrand als Vertreter der Bauherren. Über die Investitionssumme und die Preise der Wohnungen wollte er allerdings noch keine Angaben machen.

Wie der Turm aussieht, wird einem Wettbewerb mit 20 Architekturbüros ermittelt. Sechs renommierte Büros aus Wien, Kopenhagen, Rotterdam, Mailand, Peking und Los Angeles sind gesetzt. Um die 14 verbleibenden Plätze hatten sich bis zum Montag bereits 90 weitere Architekten beworben. Der Jury gehört unter anderem der Friedberger Architekt Michael Frielinghaus an. Internationale Standardlösungen, die in jeder beliebigen Stadt stehen könnten, sind seine Sache nicht. „Mir ist wichtig, dass hier ein Haus für Frankfurt gesucht wird.“

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