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Privatjets heben für alle ab

Am General Aviation Terminal (GAT) des Frankfurter Flughafens vermittelt Sascha Küsters’ „Deutsche Luftfahrzeug Vermittlung“ (DLV) Privatjets und andere Flugzeuge. Vor allem Promis und Geschäftsleute mieten sie, buchen kann die Maschinen aber jeder.
Die Viertklässler der Minna-Specht-Schule heben den Daumen. Die Besichtigung des Privatjets finden sie richtig klasse.	Foto: Hamerski Die Viertklässler der Minna-Specht-Schule heben den Daumen. Die Besichtigung des Privatjets finden sie richtig klasse. Foto: Hamerski

Wussten Sie schon, dass Politiker und Stars wie Justin Bieber und Shakira mit Privatjets fliegen, die sie bei Sascha Küster buchen können? Der Grund dafür ist: Es spart viel Zeit. Aber nicht nur Promis nutzen die Privatjets, sondern auch Kranke, Tiere, Fracht und gefährliche Dinge werden damit transportiert. Also kann sich jeder, der das entsprechende „Kleingeld“ hat, einen Privatjet bei Sascha Küster mieten. Ein Anruf, ein Fax oder eine E-Mail reichen. Dann sucht er unter rund 3000 Flugzeugen das passende aus und stellt eine Angebotsliste zusammen. Die Auswahl ist groß, da 155 Airlines ihre Flieger zur Verfügung stellen. Als Broker für Privatjets kennt sich Sascha Küster bestens aus.

Diesen Beruf kann man nicht erlernen, obwohl es schon seit Anfang der 60er Jahre Privatjets zu mieten gibt. Sascha Küster arbeitete früher in einem Reisebüro, was er ziemlich langweilig fand. Bei der Fußballweltmeisterschaft 2006 reichten die Flugzeuge nicht. Da kam er auf die Idee, als Broker Privatjets und große Flieger zu vermitteln – je nachdem, was der Kunde eben braucht. In einem klassischen Privatjet finden vier bis 18 Personen Platz, während in Flugzeugen je nach Größe 32 bis über 500 Passagiere untergebracht werden können. Natürlich sind die kleineren Maschinen viel leiser. Ein kleiner Privatjet wiegt etwa 3,5 Tonnen und erreicht pro Stunde bis zu 1000 Kilometer. Zu bezahlen sind die Start- und Landegebühr, die Crew und die Flugstunden.

Um dabei das bestmögliche Angebot für die Kunden zu ermitteln, arbeitet Sascha Küster eigenständig, nicht an eine Airline gebunden. Da er seinen Beruf sehr spannend findet, macht es ihm nichts aus, 60 bis 70 Stunden pro Woche zu arbeiten. Wobei er nicht nur am Schreibtisch sitzt, sondern auch viel unterwegs ist. „So gibt es immer etwas Spannendes oder Interessantes zu erzählen“, sagt Sascha Küster stolz, „denn diesen Beruf macht nicht jeder“. Dass sein Beruf auch sein Hobby ist, glaubt man ihm gern.

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Mohamed Amin Bagdadi, Iman Benjilali, Ilias Chana, Mert Cihaner, Hamza El Fannoua, Stefanos Ghebre, Kenneth Joel Omoregie, Beyza Hatice Özmen, Musa Enes Sincanoglu, Alicia-Zoe Trapp, Kübra Yalcin, Rümeysa Yasar, Emir Yener, Dilara Ziya aus der Klasse 4 b der Minna-Specht-Schule, Schwanheim

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