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Islamisten weiter unter Druck: Radikale muslimische Vereine werden intensiv beobachtet

Sicherheitsbehörden beobachten radikale muslimische Vereine und Institutionen intensiv
Nach der Anti-Terror-Razzia vor gut zwei Wochen behalten die Sicherheitsbehörden auch die Frankfurter Islamistenszene weiter im Blick. Die Bilal-Moschee in Griesheim, die bei der Polizeimaßnahme durchsucht wurde, ist nicht die einzige, die als islamistisch beeinflusst gilt. Mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen hält sich die offenbar verunsicherte Salafistenszene derzeit zurück.
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Kommentare zu diesem Artikel
  • 1
    Sachliche Kritik 2: Traditionalismus ist das Zauberwort
    von Publius , 16.02.2017 11:49

    Mit "Islamismus" und "Salafismus" kommt man dem Problem nicht bei. Das Problem mit dem Islam geht tiefer. Die Unterordnung der Frau z.B. ist weder islamistisch noch salafistisch, sondern im Islam ganz allgemein verbreitet. Ursache hierfür ist aber nicht, dass "der Islam" zwingend frauenfeindlich wäre. Ursache hierfür ist ein Phänomen, das man auch aus dem Christentum bestens kennt. Man nennt es "Traditionalismus", d.h. das sture Festhalten an Traditionen, von denen man im Laufe der Zeit begriffen haben sollte, dass sie gar nicht im Sinne der Religion sind. Ich erwarte von einer Qualitätszeitung, dass sie ihre Berichterstattung auf einem gewissen Niveau gestaltet. Nur mit Islamismus und Salafismus zu argumentieren, greift entschieden zu kurz und ist deshalb unmoralisch. Es ist auch und gerade dann unmoralisch, wenn Politik und Sicherheitsbehörden solche verfälschenden Vereinfachungen durch die Presse wünschen sollten. Die FNP wird sich eines Tages verantworten müssen.

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  • 2
    Sachliche Kritik: FNP macht es wieder einmal falsch
    von Publius , 16.02.2017 11:40

    Also noch einmal, mit kühlem Blut: Die FNP schreibt heute z.B., dass die Salafisten sich an den ersten Generationen der Muslime orientieren würden, und deshalb radikal seien. Überlegen wir einmal: Wenn das wahr wäre, dann wäre der Islam im Kern radikal, denn eine Religion definiert sich immer von ihren Ursprüngen her. Was die FNP schreibt ist aber nicht wahr. Zum Glück. Die Salafisten *glauben* nur, sich am Ursprung zu orientieren, doch in Wahrheit orientieren sie sich an Texten, die erst rund 200 Jahre nach Mohammed geschrieben wurden, wie man heute weiß. Die Anfänge des Islam waren anders, als gedacht. Der Koran ist erheblich friedlicher, als diese späteren Texte. Es ist von zentraler Wichtigkeit, diesen Unterschied herauszustellen. Sonst betreibt man das Geschäft der Radikalen. Da ich das hier aber schon öfter geschrieben habe, und die FNP diesen Mist immer noch verbreitet, nehme ich inzwischen an, dass die FNP das mit Absicht macht. Im Zweifelsfall bei Prof. Schröter nachfragen.

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