E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Hofheim am Taunus 21°C

Wegen Maaßen-Streit: Seehofer sagt Rede in der Frankfurter Paulskirche ab

Am Dienstag sollte Innenminister Horst Seehofer eine baupolitische Grundsatzrede in der Paulskirche halten. Doch nun hat der CSU-Politiker seinen Auftritt in Frankfurt kurzfristig abgesagt.
Horst Seehofer (CSU), Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat, nimmt an der Plenarsitzung im Deutschen Bundestag teil. Foto: Kay Nietfeld (dpa) Horst Seehofer (CSU), Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat, nimmt an der Plenarsitzung im Deutschen Bundestag teil.
Frankfurt. 

Bundesinnenminister Horst Seehofer hat seinen Auftritt in Frankfurt kommende Woche abgesagt. Der auch für Baupolitik zuständige CSU-Minister sollte eigentlich am Dienstag beim Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik eine Grundsatzrede in der Paulskirche halten. Linke Aktivisten haben deshalb bereits zu einer Großdemonstration aufgerufen. Jetzt wird bekannt: Seehofer bleibt in Berlin. Das bestätigte eine Sprecherin seines Ministeriums unserer Zeitung. Grund dafür ist offenbar der Koalitionsstreit um Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen. Am Dienstag ist ein weiteres Krisentreffen zwischen den Parteivorsitzenden von CDU, CSU und SPD im Kanzleramt geplant.

In Frankfurt hat das Bündnis „Seebrücke“ für den Vorabend des ursprünglich geplanten Seehofer-Besuchs eine Kundgebung auf dem Willy-Brandt-Platz organisiert. Unter dem Motto „Sei kein Horst“ soll dort gegen Abschottung und für die Aufnahme von mehr Migranten demonstriert werden. Mit Flugblättern und Plakaten auf Englisch, Arabisch, Dari, Paschtu, Tigrinya und Amharisch haben "Seebrücke"-Aktivisten in Flüchtlingsunterkünften für die Anti-Seehofer-Demo geworben. Auf Twitter kündigten sie an, trotz Seehofers Absage am Montagabend auf die Straße zu gehen.

 

Zur Startseite Mehr aus Frankfurt

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen