E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Hofheim am Taunus 19°C

Was hat ein Hummer im Museum zu suchen?

Was ein Hummer im Museum zu suchen hat, fragen sich viele Besucher. Dr. Marita Pastoors (56) vom Museum für Kommunikation erklärt, dass das Hummertelefon des berühmten Künstlers Salvator Dali zu ihren Lieblingsstücken im Museum gehört.
Zu sehen gibt es viel im Museum für Kommunikation. Bilder > Zu sehen gibt es viel im Museum für Kommunikation.
Frankfurt. 

Im Jahr 1936 hat Dali dieses außergewöhnliche Telefon gebaut. „Cool“, bestätigte Mike, „der sieht ja richtig echt aus!“ Der orangefarbene Hummer sitzt auf einem schwarzen Telefonhörer und besteht aus Gips. Weil er so wertvoll ist und vor Diebstählen geschützt werden soll, muss er in einer Glasvitrine aufbewahrt werden. Schon vor 78 Jahren konnte man mit diesem Telefon über weite Strecken kommunizieren.

Dass Kommunikation viel älter ist, erklärt Marita Pastoors am Beispiel der riesigen hölzernen Schlitztrommel aus Papua Neuguinea, mit der sich die Ureinwohner schon vor rund 1000 Jahren über weite Strecken verständigen konnten.

Die kaiserliche Postkutsche von 1890, der man zunächst gar nicht ansieht, dass sie ein Räderschlitten ist, konnte bei Schnee zum Schlitten umgebaut werden. Auch sie diente der Kommunikation, denn es wurden nicht nur Briefe, Pakete und Waren über weite Strecken transportiert, sondern auch Menschen, die aber eine Fahrkarte kaufen mussten. Die Reisen waren in früheren Zeiten sehr beschwerlich, weil die Wege und Straßen sehr schlecht waren und es sehr lange dauerte.

Das Museum für Kommunikation hieß früher Postmuseum. Marita Pastoors erklärt, es gehe nicht mehr nur um die Post, sondern um die vielen Arten der Verständigung und deren Entwicklung.
 

Warum arbeiten Sie hier?

Vier Fragen an Rebecca Leudesdorff (26), die neben ihrem Studium im Museum jobbt und die Fragen der Besucher im Haus beantwortet. Ihr Berufsziel ist hochgesteckt.

clearing

So löste die wetterunabhängige Morsetelegrafie 1830 die optische Telegrafie ab. Samuel Morse erfand das Morsealphabet, das aus Punkten und Strichen besteht. Über Stromleitungen konnten Morsesignale gesendet und auch empfangen werden. Natürlich kann man die Signale auch mit einer Taschenlampe bei Dunkelheit senden, man muss nur das Morsealphabet kennen.

Für Kinder und Erwachsene gibt es viele interessante Ausstellungstücke, aber man braucht viel Zeit um alles zu erkunden.

 

Mohamed Asbahe, Ömer Bektas, Nour Boudrika, Yannick Dele, Davin Edzave , Youness El Kaddouri, Abel Gebrezgi, Jerzy Kaptue, Anna Lind, Laurenz Manger, Adriana May, Verona Nrecaj, Mike Ovsievic, Stavros Papadopoulos, Mohamed Raji , Oumaima Tahoubalt, Amy Winzer, Donjeta Zenelaj von der Klasse 4a der Minna-Specht-Schule, Schwanheim

Zur Startseite Mehr aus Frankfurt

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen