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Wohnen und Einkaufen im Nordend

An der Friedberger Landstraße entsteht ein Wohn- und Geschäftshaus für Pendler, Studenten und Familien. Im Erdgeschoss sollen ein großer Lebensmitteldiscounter und zwei weitere kleine Geschäfte Platz finden.
So soll der Neubau laut Entwurfskizze einmal aussehen. Skizze: privat So soll der Neubau laut Entwurfskizze einmal aussehen. Skizze: privat
Nordend. 

Seit der ersten Januarwoche wird an der Friedberger Landstraße 295 eifrig gebaut. Auf dem Nachbargrundstück des ehemaligen Postverteilungszentrums entstehen in drei Obergeschossen 114 Wohnungen, in der Dachetage weitere zehn Penthäuser. Die "Mikroapartments" genannten Wohnungen werden 25 bis 35 Quadratmeter Wohnfläche bieten und ab 450 Euro Kaltmiete zu haben sein. Sie enthalten jeweils eine Küchenzeile, einen Einbauschrank sowie teilweise Terrassen oder Balkone. "Das Angebot wendet sich an Berufspendler und Studenten", sagt Nicolas Moog, Projektleiter der verantwortlichen Investorengruppe Biskupek-Scheinert.

"Ganz oben", ergänzt Moog und meint das sogenannte Staffelgeschoss, "sind außerdem zehn Familienwohnungen mit zwei bis vier Zimmern sowie großzügigen Balkonen und Dachterrassen geplant." Zu mieten seien die Penthäuser, die über 93 bis 115 Quadratmeter verfügen werden, ab etwa 1300 Euro, erklärt der Projektleiter.

Parkplätze in Tiefgarage

Für ausreichend viele Parkplätze wird eine Tiefgarage mit 125 Stellplätzen sorgen. Hinzu kommen weitere 60 Parkmöglichkeiten im Außenbereich. Diese werden dem Lebensmitteldiscounter im Erdgeschoss zugeordnet. Wie Kirsten Geß, Kommunikationsleiterin der Aldi Einkauf GmbH, bestätigte, wird es sich dabei um einen Markt der Unternehmensgruppe Aldi Süd handeln. Weitere 206 noch nicht vermietete Quadratmeter werden im Erdgeschoss Platz für zwei kleinere Ladengeschäfte bieten.

Die mit einem Pförtner-Büro ausgestattete Anlage enthält weiterhin eine wichtige städtebauliche Komponente: Vom Eingang des Discounters führt ein öffentlicher Weg quer durch das angrenzende, neu bebaute Wohngebiet und wird die Friedberger Landstraße mit der Gießener Straße verbinden. Insgesamt besteht das Bauvorhaben aus 38500 Kubikmetern umbautem Raum. Das Investitionsvolumen beläuft sich laut Nicolas Moog auf 18 Millionen Euro.

Bereits im Jahr 2004 hatte die Investorengruppe das 25000 Quadratmeter große Nachbargrundstück des früheren Postverteilungszentrums erworben. Drei Viertel des Areals seien daraufhin an den Baukonzern Hochtief verkauft worden. Das restliche Gebiet werde seither innerhalb eines Bebauungsplans mit der Stadt Frankfurt bebaut, so Moog. Ein genauer Eröffnungstermin steht noch nicht fest. Die Fertigstellung des Hauses sei aber für das erste Quartal 2014 geplant, so Bauleiter Oliver Hezel.

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Momentan wartet allerdings noch "jeden Tag eine neue Herausforderung" auf Hezel, wie er sagt. Dies liege an der großflächigen Neubebauung der Friedberger Landstraße, welche im Dezember 2011 auch die neue Straßenbahnlinie 18 erhielt. "So manche Kabeltrasse im Boden ist noch nicht angemeldet. Und manchmal wissen wir dann nicht, wer dafür zuständig ist", klagt Hezel. Derartige Probleme seien jedoch Kleinigkeiten und stünden einer planmäßigen Fertigstellung nicht im Wege. Auch auf die Vermietung der Räumlichkeiten habe dies keine Auswirkungen - diese startet bereits in diesem Sommer. peh

(Thorben Pehlemann)
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