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Frankfurter Messeturm: Wow, was für ein Ausblick!

Mitten in Frankfurt steht ein Bleistift. Stolz ragt er in den Himmel und fasziniert alle, die ihn bestaunen. Nur eines kann er nicht: schreiben. Dafür hat er viel zu erzählen.
Wer es auf den Messeturm hinauf geschafft hat, dem liegt die Stadt zu Füßen. Die ZING-Reporter fanden des Ausblick ganz schön cool. Bilder > Wer es auf den Messeturm hinauf geschafft hat, dem liegt die Stadt zu Füßen. Die ZING-Reporter fanden des Ausblick ganz schön cool.
Frankfurt. 

„Der ist ja ganz rot!“, ruft Pauline erstaunt. Sie steht als ZING-Reporterin mit ihren anderen Klassenkameraden vor dem Frankfurter Messeturm, auch bekannt als Bleistift. Von Weitem scheint er nur aus unendlich vielen Fenstern zu bestehen – jetzt sehen die Schüler auch viele rotbraune Steine dazwischen. Staunend blicken die Mädchen und Jungen zur Spitze des Wahrzeichens von Frankfurt empor. „Man sieht die Spitze ja fast gar nicht, so hoch ist der!“, sagt Sarah.

Hinter der gläsernen Eingangstür wartet Rainer Röth, der technische Leiter des Messeturms auf die Kinder. Er wird die Schüler durch den Turm führen – aber erst haben sie eine Menge Fragen. „Warum heißt der Messeturm eigentlich Messeturm?“, fragt Niklas. „Hm“, räuspert sich Röth. „Früher war es vielleicht ein Teil der Messe, aber eigentlich hat er nichts damit zu tun“, sagt er. „Und wer ist der Chef vom Messeturm?“, fragt dann gleich Marie. Das weiß Röth: „Der Investor heißt Blackstone Group, früher war es eine Versicherung.“ Wie hoch der Turm ist, wollen die Kinder noch wissen. „Knapp 257 Meter“, sagt Röth. In Frankfurt ist nur die Commerzbank, mit Antenne, drei Meter höher. Er erzählt, dass der Turm 180 000 Tonnen schwer ist und dass er 80 000 Quadratmeter Geschossfläche hat. Aber vielleicht wollen die Kinder sich den Turm einfach mal ansehen?

Zuerst geht’s nach unten in den Keller, und zwar mit dem Feuerwehraufzug. Jedes Stockwerk dauert nur eine Sekunde. „Hier stinkt’s ja nach verfaulten Eiern!“, ruft Helena. Auf einem Schild steht: „Achtung! Mäuse und Ratten“, aber zum Glück sind in dem Raum keine Ratten und Mäuse. Stattdessen sehen die Kinder viele große Maschinen und Rohre an der Decke, durch die Wasser fließt. Sie kühlen den Turm. „Damit er nicht schmilzt“, sagt Röth lachend.

Für die Kinder geht es zurück in den Fahrstuhl – jetzt aber nach oben, und zwar schnell. Drei Meter in der Sekunde, das geht auf die Ohren. „Meine Ohren knacksen“, sagt Clara. Aber der Ausblick im 30. Stock wirft sie um. „Wow!“, rufen einige. Es ist ein schöner Ausblick. Röth zeigt den Kindern ganz viele Büroräume. Aber der Messeturm hat 63 Stockwerke, deswegen muss man ziemlich hochfahren. „Das ist ein komisches Gefühl“, sagt Vanessa. Auf der 59. Etage ist Schluss – hier steigen die Kinder aus. Von oben ist die Aussicht wunderschön. Wenn man durch die Fenster schaut, sieht man die Menschen ganz klein. Und die Kinder sehen den Fernsehturm, das Senckenberg-Museum, den Opernturm und die Deutsche Bank. Ein Junge sieht sogar die Commerzbank-Arena: „Guckt mal, da im Wald!“, ruft Leo. Dann geht es zurück nach unten – zum Glück müssen die Kinder nicht die über 1200 Stufen hinunterlaufen, sondern dürfen alle wieder mit dem schnellen Aufzug fahren.

Klasse 3c,
Engelbert-Humperdinck-Schule

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