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Tunnelsperrung: Zehn Gründe, warum wir uns auf den neuen City-Tunnel freuen

Die Tunnelsperrung raubt uns den letzten Nerv - aber nicht mehr lang. Die letzte von vielen Sperrungen soll nach sechs Wochen am Montag enden. Hier sind zehn Gründe, warum wir uns riesig freuen, dass der Tunnel endlich wieder geöffnet wird.
Foto: Christoph Schmidt (dpa)

Eines vorweg: Es ist prima, dass der „City-Tunnel“ erneuert wird.Schließlich fahren die S-Bahnen, dank elektrischem Stellwerk, dann ab August schneller durch den Tunnel. Aber: Die Tunnelsperrung nervt wie die Sau. Alle. Autofahrer, Radfahrer und vor allem die bemitleidenswerten Menschen (Teile der Redaktion), die mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind.

Hier kommen die zehn wichtigsten Gründe, warum wir sehr dankbar sind, wenn der City-Tunnel endlich wieder geöffnet ist.

1. Wir sind Gewohnheitstiere!

Jeden Montag tragen uns unsere Beine automatisch zu den S-Bahn-Gleisen. Und dann fällt uns ein, dass die Bahnen gar nicht fahren. Also wieder zurück zur Straßenbahn und warten. Es ist wahnsinnig anstrengend, sich solche Routinen wieder abzugewöhnen.

 

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2. Weil die Straßenbahnen zu klein sind für uns alle!

Während der Tunnelsperrung fährt es sich innerstädtisch am besten mit der Tram von Ost nach West. Und morgens geht es ja noch. Da drängt man sich zwischen frisch geduschte Menschen. Und man kann es positiv sehen: Man bildet mit den Mitreisenden ein komplexes Mosaik! Aber die Kunst hat seinen Preis: Körperabstand: Null. personal space: Minus Zehn – aber wenigstens riecht es wie das größte Badezimmer der Welt.

 

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3. Weil Zeit sehr kostbar ist

Wir wissen alle: Morgens zählt jede Sekunde. Mindestens 15 Minuten mehr muss man in der Regel morgens einrechnen, um von A nach B zu kommen. Wir in der Redaktion sind übrigens davon überzeugt: Zwischen 6.30 Uhr und 9 Uhr vergeht die Zeit superschnell, um dann um 9 Uhr radikal abzubremsen. Diese 15 Minuten sind also ein kostbares Gut, was kaum mit Gold aufgewogen werden kann.

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4. Weil einige Mitreisende mit der Situation überfordert sind

Nie war das Wissen über die Verhaltensregeln in den öffentlichen Verkehrsmitteln wichtiger als in diesen Tagen. Und nie kam dramatischer ans Licht, wie wenig Menschen diese Regeln eigentlich beherrschen.

Hier nochmal die wichtigsten Punkte zur Erinnerung:

+ Wenn die Bahn voll ist: Die Menschen an der Tür müssen aussteigen, damit Menschen, die weiter hinten in der Bahn stehen, auch aussteigen können. Es ist ganz einfach: Aussteigen, neben den Eingang stellen, warten, bis alle ausgestiegen sind und dann wieder einsteigen.

+ Parfum in Maßen nutzen. Denn der übermäßige Gebrauch ist wahrlich eine Geißel der Mitfahrer, vor allem, wenn man sich so nah kommen muss.

+ Gebrechlichen Menschen einen Sitzplatz anbieten – und Menschen mit Kindern. Gilt aber immer.

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5. Weil die Blechlawinen nun ihre Endstufe erreicht haben

Es ist auch an normalen Tagen eine Nervenprobe, mit dem Auto in die Stadt zu fahren. Aus Richtung Osten erreicht dieser Zustand allerdings jetzt ein neues Level. Offenbach ist aktuell quasi von Frankfurt abgeschnitten. Denn der Umbau des Kaiserlei erschwert die Anfahrt in Richtung Frankfurt um gefühlt 200 Prozent. Da hilft nur mentales Training. Sprich uns nach: Alle Autos sind weg. Alle Autos sind weg. Alle Autos sind weg. Alle Autos sind weg. Alle Autos sind weg. Alle Autos sind weg. Alle Autos sind weg. Alle Autos sind weg. Funktioniert!

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6. Weil ohne täglich verspätete S-Bahnen etwas fehlt

Ein Tag ohne S-Bahn-Verspätungen ist irgendwie ein verlorener Tag. Es ist wie der Alki-Nachbar, der regelmäßig anfängt, abends ab 22.30 Uhr rumzubrüllen. Man hasst es und wünscht sich, dass es endlich aufhört. Wenn es dann aufhört, sind wir traurig. Menschen sind dumm.

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7. Weil die Kioske an den S-Bahnhöfen überleben müssen

Hat sich eigentlich schon irgendjemand Gedanken darübergemacht, wie es den Menschen geht, die auf die S-Bahn-Pendler aus wirtschaftlicher Sicht angewiesen sind? Zum Beispiel der Kiosk am Marktplatz Offenbach. Wer kauft denn jetzt dort seine Samosas und seinen Kaffee? (Ja, in genau dieser Kombination!)

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8. Weil die Muster der S-Bahn-Sitze mental stabilisierend wirken

Okay, das mag den ein oder anderen als Grund irritieren. Aber irgendwie fehlt uns dieses hypnotische Muster, dieses abgeriebene Textil, das von Tausenden von Hintern zu dem geformt wurde, was es heute ist.

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9. Weil uns die mauligen Durchsagen der S-Bahnfahrer fehlen!

Ah, es geht doch nichts über die mitunter garstigen Ansagen der S-Bahn-Fahrer und Fahrerinnen. „GehnsieausderLichtschrankesonstkönnemernetweiterfahrn“. So schön.

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10. Weil wir den Heimweg so nicht mehr ertragen!

Abends quetschen sich dann alle wieder in die U-Bahnen und Straßenbahnen. Leider nicht mehr frischgeduscht, sondern durchtränkt von Stress und Schweiß. Highlight bisher: Die Heimfahrt, nachdem Deutschland aus der WM geflogen ist. Da lagen die Nerven bei den Mitreisenden blank. Da wurde schon rumgebrüllt, weil man gebeten wurde, drei Zentimeter zur Seite zu rücken.

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