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Tragisches Unglück: Zweijähriger ertrinkt im Frankfurter Zoo: "Unerklärlich"

Ein Zoobesuch wird in Frankfurt für eine Familie zum Alptraum. Ein kleiner Junge fällt in einen Wassergraben und ertrinkt. Wie konnte das geschehen?
Der Tod eines zweijährigen Jungen im Frankfurter Zoo ist nach bisherigen Ermittlungen ein Unglücksfall gewesen. Foto: Arne Dedert (dpa) Der Tod eines zweijährigen Jungen im Frankfurter Zoo ist nach bisherigen Ermittlungen ein Unglücksfall gewesen.
Frankfurt. 

Nach dem Tod eines Zweijährigen im Frankfurter Zoo geht die Polizei von einem Unfall aus. Es gebe keine Hinweise auf ein Fremdverschulden für das Unglück, hieß es von der Behörde. Die Ermittlungen seien aber noch nicht abgeschlossen. Frühestens am Montag werde mit weiteren Informationen gerechnet, sagte eine Polizeisprecherin am Sonntag. Ob es eine Obduktion geben werde, sei ebenfalls noch unklar.

"Der Zoo ist sicher"

Der Junge war am Freitagnachmittag mit seiner Familie im Zoo gewesen und in einen Wassergraben am Kamelgehege gestürzt und offensichtlich ertrunken.

Pressekonferenz Nach Unglück im Zoo Frankfurt: "Der Zoo ist sicher!"

Nach dem tragischen Tod eines kleinen Jungen im Frankfurter Zoos, ringt Zoodirektor Dr. Miguel Casares um Fassung. Sicherheit habe im Zoo Frankfurt die höchste Priorität, sagte er in einer eilends einberufenen Pressekonferenz. Die Polizei ermittelt nun,wie es zu dem Unfall kommen konnte.

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Ein ähnlicher Fall sei bisher nie vorgekommen, sagte Zoodirektor Miguel Casares. "Der Zoo ist definitiv sicher." Der 1,20 Meter tiefe Wassergraben ist vom Gehweg durch einen schmalen Grünstreifen und ein einfaches Drahtseil abgegrenzt. Der Zoo sei am Freitag gut besucht und eine ganz normale Anzahl von Mitarbeitern im Einsatz gewesen.

"Wir können uns nicht erklären, wie das passieren konnte", sagte der Direktor. Der Junge starb bisherigen Angaben zufolge in einem Rettungswagen auf dem Weg ins Krankenhaus.

Sicherheitskonzept

Ob es Konsequenzen für die Sicherheitsvorkehrungen im Zoo geben müsse, müssten die Ermittlungen zeigen. Casares sagte, Eltern müssten im Zoo immer auf ihre Kinder aufpassen. Die Zäune in Frankfurt seien bewusst einfach gehalten, damit die Besucher den Tieren möglichst nahe kommen könnten: «Das hat bisher immer wunderbar funktioniert.»

Zum genauen Unfallhergang gab es zunächst keine Details. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln. Die Eltern seien nach dem Unfall von einem Kriseninterventionsdienst betreut worden, sagte SPD-Kulturdezernentin Ina Hartwig. Wo sie sich zum Zeitpunkt des Unfalls aufhielten, sei noch nicht geklärt. Auch der genaue Ort, an dem das Kind in den Graben fiel, stehe noch nicht fest.

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