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Stadtgeflüster: Ein Abend mit vielen Premieren

Für Isabel Berghout waren es gestern gleich mehrere Premieren: Zum ersten Mal spielte sie in einem Solostück. Und zum ersten Mal war sie im Stalburg Theater zu sehen. Foto: Bernd Kammerer (Presse- und Wirtschaftsdienst) Für Isabel Berghout waren es gestern gleich mehrere Premieren: Zum ersten Mal spielte sie in einem Solostück. Und zum ersten Mal war sie im Stalburg Theater zu sehen.

Es waren gleich vier Premieren gestern im Stalburg Theater. Das Stück „Die Frau aus dem Michelangelo“ von Eric Assous wird erstmals aufgeführt. Die Frankfurter Schauspielerin Isabel Berghout , bekannt aus der ZDF-Serie „Soko Wismar“, stand zum ersten Mal in einem Solostück auf der Bühne. Zudem trat sie erstmals im Stalburg Theater auf. Und es ist die erste Zusammenarbeit zwischen ihr und Rainer Ewwerien – den kennt man, weil er mit David Ugureit unter anderem das Drehbuch für den Kinofilm „Männerhort“ mit Elyas M’Barek , Christoph Maria Herbst und Detlev Buck schrieb.

Es gab also viele Gründe, um zu feiern. Allerdings war Isabel Berghout zuvor noch ganz schön ins Schwitzen gekommen. Nicht nur wegen der Scheinwerfer, die auf sie gerichtet waren und Hitze erzeugten. Nein, die 31-Jährige hatte Lampenfieber. „Ich war richtig aufgeregt“, sagt sie. „Und zwar schon ziemlich lange. Immer wenn ich an die Premiere dachte“, sagt sie. Sie freute sich aber auf die Premiere und dass sie das Stück endlich vor Publikum spielen konnte. Gut 20 Vorstellungen sind bis Juni 2019 geplant. Im Internet steht der Spielplan bis Dezember. Wie und ob es dann weitergeht, ist noch nicht wirklich klar. „Wir müssen schauen, wie es ankommt, denn auch für das Stalburgtheater ist das ein Novum, was Rainer und ich da machen“, sagt Berghout.

Zu Beginn des Jahres bot Michael Herl – er gründete das Stalburg Theater in der Glauburgstraße im Jahr 1988 und ist dessen künstlerischer Leiter – ihr an, dieses Stück zu spielen. Die beiden hatten sich ein Jahr zuvor im Glauburgcafé kennengelernt. „Weil ich noch nie solo gespielt habe, wollte ich mir das erst noch überlegen“, erinnert sich Berghout. „Doch dann hat es mich gerissen.“ Sie war hin und weg von dem humorvollen Monolog des französischen Erfolgsautoren Assous über eine Frau, die keine Lust aufs Alltägliche hat. „Mich hat gereizt, dass es ein Solostück ist und der Zuschauer in dieser Geschichte dauernd zwischen Gegenwart und Vergangenheit wechseln muss“, sagt die Schauspielerin.

Schließlich habe sie Ewwerien mit ins Boot geholt. Im März hätten sie mit Leseproben begonnen. Im Mai starteten dann die richtigen Proben. Da habe sie gemerkt, wie viel Arbeit in diesen 80-minütigen Stück stecke. Ewwerien, eigentlich Schauspieler und Autor, und Isabel Berghout kannten sich schon vorher. „Ich fand es schön, dass es endlich die Möglichkeit gab, mit ihm zusammenzuarbeiten“, schwärmt Berghout. Die Probenzeit sei sehr lang geraten, doch sie trafen sich nicht täglich, weil beide noch an anderen Projekten werkelten. Die Schauspielerin stand für die Fernsehreihe „Lotta“ vor der Kamera und hat noch eine andere Sache gedreht, die schon unter Dach und Fach ist, bei der es auch weitergeht. Das darf sie aber alles noch nicht verraten. Im November steht Berghout für dieses neue Projekt wieder vor der Kamera. Dann ist sie erstmal ziemlich ausgebucht, denn schließlich ist sie ja noch in ihrem ersten Soloprojekt im Stalburg Theater zu sehen.

(es)

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