E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Hofheim am Taunus 19°C

Fußball: Sie glauben an die Eintracht

Die Eintracht startet heute in die Heimspielsaison. Nach dem geglückten Start in Freiburg hoffen die Adlerträger auf den zweiten Sieg. Und die meisten Promis sind zuversichtlich, was die gesamte Saison angeht.

Claus Helmer. Bild-Zoom Foto: Helmut Seuffert
Claus Helmer.

„Eintracht Frankfurt ist nach all diesen Veränderungen und dem Pokalsieg eine spannende Mannschaft, auf die es ein Auge zu werfen gilt“, sagt etwa Intendant Claus Helmer . „Nach dem Höhenflug in der vergangenen Spielzeit gilt es nun, zum ’normalen’ Bundesligageschäft zurückzukehren. Ich denke, dass das Team am Ende der Spielzeit auf Platz zehn oder elf landen wird. Aus dem Pokalwettbewerb ist sie ja ausgeschieden und glaube nicht, dass sie im europäischen Wettbewerb weit kommen wird. So kann sie sich ganz auf die Liga konzentrieren.“

Tobias Rehberger. Bild-Zoom Foto: Bernd Kammerer (.)
Tobias Rehberger.

Tobias Rehberger , Künstler, ist dagegen etwas skeptischer: „Ich gehe davon aus, dass wir gegen den Abstieg spielen werden. Spätestens dann, wenn die Europa-Spiele beginnen. Aber ich hoffe natürlich, dass wir am letzte Spieltag irgendwo über Platz 15 stehen. Mein Herz schlägt trotzdem oder gerade deshalb für Eintracht Frankfurt, weil es alles andere als einfach ist, ihr Fan zu sein. Auch deshalb gehe ich gern und so oft wie möglich ins Stadion, auch wenn ich, leider, nicht alle Spiele schaffe.“

Comedian Robert Treutel ist da deutlich entspannter: „DFB Pokal war natürlich ein glatter Fehlstart, aber in Freiburg ist die Diva vom Main aufgewacht. Ich leg’ mich fest: Mit dem Abstieg hat die Eintracht diese Saison nix zu tun. Ich habe denen schon die Daumen gedrückt, da wurde die Sportschau noch von Hans-Joachim Rauschenbach moderiert und ich hatte noch Haare auf’m Kopp. Ohne Haare geht, aber ohne SGE ... niemals. Auf jeden Fall in den Top Ten. In meiner Glaskugel sehe ich Platz sieben. Wenn’s mein Tourkalender zulässt, komme ich gerne zum Anfeuern vorbei.“

Auch Robert Restani , Sparkassen-Chef, glaubt an die Adlerträger: „Ich glaube nicht, dass die Eintracht gegen den Abstieg spielt. Team und Trainer befinden sich angesichts der vielen Veränderungen wohl noch in der Aufwärmphase. Es ist wichtig, dass die Mannschaft sich nun schnell einspielt – im wahrsten Sinne des Wortes. Dann dürfen wir uns auch wieder über Punkte freuen. Ich bin Eintracht-Fan, weil die Eintracht immer für eine Überraschung gut ist. Es wird nie langweilig! Die Saison wird hart, allein schon wegen der Doppelbelastung der Bundesliga- und internationaler Spiele. Ich gehe von einem Platz im oberen Mittelfeld aus. Natürlich werde ich auch im Stadion sein. Die Frankfurter Sparkasse ist ja Premium-Partner von Eintracht Frankfurt: Ist doch klar, dass ich der Eintracht vor Ort die Daumen drücken möchte.“

Andreas Geremia. Bild-Zoom Foto: Kammerer, Bernd (.)
Andreas Geremia.

„Nein, wir haben nichts mit dem Abstieg zu tun und spielen eine ganz entspannte Saison“, ist sich Tankard-Sänger Andreas Geremia sicher. „Ich bin waschechter Frankfurter. Mit Maa-Wasser und Ebbelwei getauft und somit wurde mir mein Verein mit in die Wiege gelegt und das ein Leben lang. Wir landen auf dem neunten Tabellenplatz und ziehen in das Endspiel um die Euroleague ein. Flug und Hotel für den 29. Mai in Baku sind bereits gebucht. Ich habe wie immer eine Dauerkarte in Block 32 B. Wenn ich nicht mir Tankard unterwegs bin, bin ich natürlich vor Ort. Euroleague mache ich alle Spiele bis zum Finale mit.“

<span></span> Bild-Zoom Foto: Frank Rumpenhorst (dpa)

Comedian Henni Nachtsheim , drückt dagegen etwas auf die Euphoriebremse, ist aber ebenso optimistisch: „Natürlich spielt die Eintracht nicht von Anfang an gegen den Abstieg. Und ich glaube, wir alle im Umfeld können ein bisschen mithelfen, indem wir der Mannschaft und dem Trainer mal ein paar Wochen Zeit geben. Eine Saison ist lang, und ich bin sicher, dass sich die Eintracht stabilisiert. Dieses frühe Jammern und Panikmachen, was hier so manche betreiben, ist in meinen Augen eher kontraproduktiv und ausgesprochen nervig. Sie spielt eine anständige Saison und wird ungefährdet Zehnter. Ich bin als Junge das erste Mal ins Wald-Stadion um den 1. FC Köln zu sehen, weil ich über Fernsehübertragungen Wolfgang Overath-Fan war. Dann habe ich aber Grabowski, Hölzenbein und Nickel gesehen, und habe noch an diesem Tag den Glauben gewechselt. Und der ist unverändert in mir. Die Spiele sind ja alle ausverkauft, und da muss ich erstmal gucken, ob ich noch eine Karte bekomme. Ich würde schon gerne mal wenigstens eins der Euro-Spiele live sehen. Gegen Bordeaux vor ein paar Jahren war es jedenfalls der Hammer!“

Jenny Knäble. Bild-Zoom
Jenny Knäble.

„Gegen den Abstieg spielen nur Mannschaften, die mehr Tore kassieren, als sie schießen. Kann uns mit Kevin Trapp im Tor nicht passieren!“, sagt Moderatorin Jenny Knäble zur Neuerwerbung. „Außerdem haben wir eine junge, engagierte Truppe mit einem klasse Trainer. Ich bin sicher, wir werden mit unserer Mannschaft noch viel Spaß haben und tolle Siege feiern. Als Frankfurter Mädsche und mit einem Papa, der riesiger Eintracht-Fan ist kann man doch gar nicht anders! Wenn die Eintracht spielt, weht bei meinen Eltern daheim die schwarz-weiße Fahne mit dem roten Adler. Und im Fußball gilt doch auch: wir halten zusammen – in guten wie in schlechten Zeiten. Da lege ich mich gerne fest: weit genug weg von den Abstiegsplätzen, im guten Mittelfeld. Ich sage die Jungs landen auf Platz 9. Wenn es nach meinem Mann Felix geht wären wir bei jedem Spiel im Stadion bei seinen Kumpels.

Julia Rawsome schwenkt auf dem Römerberg schon mal die Eintracht-Fahne. Bild-Zoom Foto: BERNDKAMMERER@GMX.NET (Presse- und Wirtschaftsdienst)
Julia Rawsome schwenkt auf dem Römerberg schon mal die Eintracht-Fahne.

„Ich glaube, dass die Mannschaft sich zunächst schwer tun wird. Aber nach und nach wird sie ihr Spiel und ihren Rhythmus finden“, hofft Ernährungs-Coach Julia Rawsome . „Man sollte dem neuen Trainer auch Zeit geben, um das neue Team zu formen. Ich drücke der Eintracht schon lange die Daumen. Ich hoffe auf einen einstelligen Tabellenplatz und möchte diese Saison gern mal ins Stadion. Das wäre das erste Mal in meinem Leben.“

(es)

Zur Startseite Mehr aus Stadtgeflüster

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen