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Krebs: Sie helfen kranken Kindern

Sonja Müller organisiert die Benefizgala „Lebenstraum“, Hubert Fella (li.) und Matthias Mangiapane (rechts) unterstützen sie. Foto: Bernd Kammerer Sonja Müller organisiert die Benefizgala „Lebenstraum“, Hubert Fella (li.) und Matthias Mangiapane (rechts) unterstützen sie.

Immer noch kaum glauben kann es Sonja Müller: Bei ihrem Sohn Max wurde ein Nierentumor diagnostiziert als er gerademal acht Monate alt war. Am vergangenen Samstag stand Max, mittlerweile 13 Jahre alt, auf der Bühne und eröffnete die vierte Ausgabe der Benefizveranstaltung „Lebenstraum“. Aus Dankbarkeit, dass Max überlebt hat, veranstaltet die Konditorin seit fünf Jahren nun die Benefizgala. Dieses Mal war sie im Hotel Le Meridien.

„Ein Jahr haben wir mal ausgesetzt“, erzählt Sonja Müller, die sehr froh darüber war, dass das Le Meridian nicht nur den Raum für 150 Gäste zur Verfügung stellt, „sondern auch das Essen und Trinken spendiert“. Mit ganz viel Liebe, Energie und Hartnäckigkeit hat die Frankfurterin Sponsoren und Mitwirkende gefunden, die bereit sind, ihre Dienste und Waren kostenlos zur Verfügung zu stellen. Sie möchte die Benefizveranstaltung als jährlich wiederkehrendes Ereignis etablieren.

Insgesamt seien über die vergangenen Jahre 15 000 Euro zusammengekommen, „die wir dem Verein ,Hilfe für krebskranke Kinder’ gespendet haben“. Was bei der jüngsten Edition, bei der auch Dschungelcamper Matthias Mangiapane und sein Mann Hubert Fella zu Gast waren, zusammenkam, konnte sie noch nicht sagen. „Sie gibt so viel und setzt sich mit diesem Thema so sehr auseinander, das finde ich rührend“, begründet Mangiapane, warum er an der Veranstaltung teilnimmt. „Ich kenne sie aus der Fastnacht, aber da sehe ich sie nur als Strahlefrau und ich wusste bis vor Kurzem nichts von ihrem Schicksal“, erzählt er. „Wenn man auf der Sonnenseite des Lebens ist, dann sollte man etwas zurückgeben“, findet Mangiapane, der weder in der Familie noch im Freundeskreis mit dem Thema Krebs konfrontiert wurde.

Anders ist das bei Comedian Malte Anders , der eigentlich Timo Becker heißt, und an diesem Abend auf seine Gage verzichtete, um Müller und ihr Vorhaben zu unterstützen. „Mein Vater ist an Krebs gestorben“, sagt er. „Als sie mich fragte, ob ich mitmachen wollte, sagte ich sofort zu“, so Becker, der Teile aus seinem Stück „Rent a Gay“ spielte und auf seine Gage verzichtete.

Auch Manuela Mock , Inhaberin des Ladens „Transnormal“, verlor ihren Vater an den Krebs. „Da war ich sechs Jahre alt“, berichtet sie. Doch damit nicht genug. „Ich selbst litt unter Gebärmutterkrebs – doch mein Frauenarzt hat mein Leben gerettet“, erzählt sie. Grund genug für Manuela Mock, an diesem Abend dabei zu sein.

(es)

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