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Gottes Segen in einem Rutsch

Von Es ist vollbracht. Mit der Einweihung durch Pfarrer Olaf Lindenberg wurde jetzt das neu gestaltete Außengelände des katholischen Kindergartens offiziell in Betrieb genommen. Gefeiert wurde das Ganze im Rahmen des Patronatsfestes der Christkönig-Gemeinde.
Für die Kinder und Erzieher sind die neuen Spiel-Angebote der Außenanlage ein echter Gewinn.	Foto: jp Für die Kinder und Erzieher sind die neuen Spiel-Angebote der Außenanlage ein echter Gewinn. Foto: jp
Falkenstein. 

Sie wird ein Segen sein für die Mädchen und Jungen, die neu gestaltete Außenanlage des katholischen Kindergartens Falkenstein. Ausgestattet mit Matschtisch, Rutsche, Klettergerüst und einigem mehr, sollte der Außenbereich künftig alles bieten, was Kinderherzen höherschlagen lässt.

Entsprechend zufrieden sind Thomas Boller, der Verwaltungsratsvorsitzende der Christkönig-Gemeinde, wie auch Pfarrer Olaf Lindenberg mit dem, was nach einer langen Planungs- und Umbauphase zwischen Kirche und Kindergarten entstanden ist.

Viel Energie, Schweiß und Diskussionen habe das Gelände die beteiligten Personen gekostet, daran erinnerte Lindenberg bei der Einweihung des Geländes. Zwar werde die Anlage erst im kommenden Frühjahr, wenn die bereits gesetzten Krokusse erblühten, ihre volle Pracht entfalten. Schon jetzt aber sei deutlich erkennbar, was hier geleistet worden sei. "Das war eine große Aufgabe und ihr habt das wirklich gut gemacht", lobte der Pfarrer und band in seinen Dank an die Verantwortlichen ausdrücklich auch die Eltern der rund 40 Kinder ein, die tatkräftig mit angepackt hatten, um dem Freibereich eine neue Form zu geben.

60 000 Euro angesetzt

"Das Gelände an sich war ja bereits vorhanden", stellte Walter Schäfer, der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, fest. "Allerdings musste es grundsätzlich überarbeitet werden." Im Zuge des Umbaus seien dann noch zusätzliche Herausforderungen aufgetaucht. Rohre und Drainagen waren doch so stark in die Jahre gekommen, dass sie ersetzt werden mussten. "Wir freuen uns auf jeden Fall, dass es nun fertiggestellt ist. Das Außengelände ist wichtig für die Kinder", ergänzte Thomas Boller. Die mit rund 60 000 Euro projektierte Finanzierung haben sich das Bistum mit 40 Prozent, die Gemeinde mit 10 Prozent und die Stadt mit 50 Prozent der Kosten aufgeteilt.

Für Pfarrer Lindenberg war das Patronatsfest zugleich willkommene Gelegenheit, die unlängst abgeschlossenen Umbauten am Gemeindehaus mit Gottes Segen zu bedenken. Ziel der Investitionen, die hier Bistum und Gemeinde jeweils zur Hälfte übernommen haben, war es, das Anfang der 1970er Jahre errichtete Gemeindehaus so umzugestalten, dass auch Behinderte und ältere Menschen ohne Schwierigkeiten am Gemeindeleben teilnehmen können.

"Die demografische Entwicklung spiegelt sich auch in der Gemeinde wider. Deshalb muss etwas für ältere und bewegungseingeschränkte Menschen getan werden", betonte Thomas Boller. Statt ausschließlich steiler Treppen führt deshalb neuerdings auch ein barrierefreier Zugang zum Pfarrsaal.

Über den Förderverein der katholischen Pfarrgemeinde sollen demnächst noch andere Arbeiten an und im Gemeindehaus finanziert werden. "Die Trennwand ist genauso alt wie das ganze Gebäude. Sie schließt nicht mehr richtig und die Fenster zur Westseite der Kirche werden ebenfalls neu gestrichen", gab Patricia Ehl vom Förderverein einen Ausblick auf die kommenden Aufgaben.

Ihr Verein unterstützt immer dort die Christkönig-Gemeinde, wo die finanziellen Mittel knapp sind. 67 Mitglieder unterstützen den Verein zurzeit mit ihren regelmäßigen Beiträgen. Erst im vergangenen Jahr hatte der Förderverein einen stattlichen Beitrag in Höhe von 35 000 Euro für den Einbau einer neuen Heizung im Kirchenraum beigesteuert.

Nicht mehr wegzudenken aus dem Leben in der Gemeinde ist auch der Bastelkreis um Margot Weber-Proff. Sie und ihr Team arbeiten das ganze Jahr auf das Patronatsfest hin. "Patronatsfest bedeutet Namenstag. Wir feiern unser Fest immer am Christkönigtag kurz vor Weihnachten, daher ist der Stand meist mit Adventsschmuck, Kränzen und Handarbeiten bestückt." Der Erlös fließt ebenfalls in die Finanzierung der notwendigen Arbeiten im Pfarrsaal.

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