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Mensa-Anbau wird später fertig

Die Arbeiten am Anbau an die neue Mensa der Christian-Wirth-Schule sind ins Stocken geraten - und der Eröffnungstermin wird bis in die Mitte des nächsten Jahres verschoben. Eine gute Nachricht gibt es aber in puncto Kosten.
Andreas Schmitt, Manfred Braum und Steffen Wernard (v. l.) haben eigentlich keinen Grund zur Freude: Die Baustelle ist abgesoffen. 	Foto: Seibt Andreas Schmitt, Manfred Braum und Steffen Wernard (v. l.) haben eigentlich keinen Grund zur Freude: Die Baustelle ist abgesoffen. Foto: Seibt
Usingen. 

„Die Baustelle ist im Augenblick buchstäblich abgesoffen“, sagte Manfred Braum, Architekt beim Bauamt in Usingen, und zeigte auf den Keller-Rohbau an der neuen Mensa der Christian-Wirth-Schule (CWS). Mindestens vier Wochen liege man nun schon hinter dem Zeitplan, „und derzeit sieht es so aus, als ob es noch mehr werden“, sagte der Architekt. Grund für die Verzögerung sei das anhaltend schlechte Wetter.

„Der lange Winter hat uns schon um vier Wochen zurückgeworfen, jetzt ist es der Regen“, sagte auch Andreas Schmitt, Architekt von BLFP Frielingshaus Architekten, die den Anbau an die neue Mensa mit betreuen. Die Planer gehen davon aus, dass der Anbau nicht wie vorgesehen Anfang kommenden Jahres, sondern erst Mitte 2014 eröffnet werden kann, also etwa ein halbes Jahr später.

 

Linde muss bleiben

 

Doch nicht nur die Bauausführung steht unter keinem guten Stern, auch die Planungen hatten schon Schwierigkeiten bereitet. Grund dafür ist die Linde, die direkt an der neuen Mensa steht und laut Landesamt für Denkmalpflege auf keinen Fall gefällt werden darf. „Also haben wir da Wurzelbrücken eingeplant und eingebaut, damit dem Baum nichts passiert“, erläuterte Schmitt. Etwa vier Meter tief mussten die Bagger graben und etwa alle 1,50 Meter einen Unterfang bauen, „damit die neue Mensa, an die der Bau angesetzt wird, keinen Schaden nimmt“.

Der Keller, in dem die Lagerflächen für den darüber gelegenen, 200 Quadratmeter großen Salon entstehen, ist derzeit von Wasser überschwemmt. „So kann da nicht weiter gearbeitet werden“, sagte Braum.

Der Anbau ersetzt bekanntlich den ursprünglich geplanten Neubau einer Stadthalle, die auf dem Neuen Marktplatz entstehen sollte. Mit dem Hochtaunuskreis ist aber nicht nur der Anbau an die Mensa der CWS abgestimmt, sondern auch die Sanierung der historischen Mauer sowie die Umgestaltung des Schlossgartens. „Die Mauersanierung und die Anlage des Schlossgartens sollten nun im Juni beginnen, und zwar parallel zur Mensa-Baustelle“, erläuterte Bürgermeister Steffen Wernard (CDU).

Der barocke Garten mit seinen Terrassen bekommt auf der fünften Terrasse eine Multifunktionsfläche. Dazu gehören zwei Kunstrasenflächen, die von einem Naturrasen unterbrochen werden. Umrahmt werden soll die Fläche von Platanen, die ein schattenspendendes Dach bilden.

Insgesamt kalkuliert die Stadt für die Maßnahmen Kosten von etwa fünf Millionen Euro, „und nach jetzigem Stand werden wir die Summe nicht überschreiten, sondern eher noch günstiger werden“, sagte Braum. Um welche Summe, ließ er allerdings offen.

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