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Messerstecher ist auf freiem Fuß

Wende im Prozess um einen tödlichen Messerstich auf einem Parkplatz in der Pfortenstraße (Fechenheim). Der wegen Totschlags im Dezember bereits zu sechs Jahren Haft verurteilte Messerstecher (wir berichteten) wurde nun vom Landgericht auf freien Fuß gesetzt.
Frankfurt. 

Wende im Prozess um einen tödlichen Messerstich auf einem Parkplatz in der Pfortenstraße (Fechenheim). Der wegen Totschlags im Dezember bereits zu sechs Jahren Haft verurteilte Messerstecher (wir berichteten) wurde nun vom Landgericht auf freien Fuß gesetzt.

Am zweiten Verhandlungstag im Revisionsprozes befand die Jugendstrafkammer, dass gegen den 20-jährigen kein hinreichender Tatverdacht auf eine vorsätzliche Tötung mehr vorliege. Der Angeklagte hatte vor Gericht stets beteuert, in einer Notwehrsituation auf seinen drei Jahre älteren Kontrahenten eingestochen zu haben. Bei dem Streit im Sommer 2011 ging es um einen kleineren Betrag geliehenen Geldes. Nach dem ersten Urteil hatte es im Dezember 2011 tumultartige Szenen im Gerichtssaal gegeben.

Die als Nebenkläger im Saal anwesenden Brüder des Toten versuchten, auf den Angeklagten loszugehen sowie in den abgetrennten Zuschauerraum zu gelangen, in dem sich die Familie des Verurteilten befand.

Der neue Prozess, der unter verschärften Sicherheitsvorkehrungen stattfindet, soll noch bis April gehen. ge

(Matthias Gerhart)
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