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Weg mit dem Spielzeug, her mit dem Handy

Alle, die Kindersachen zu Schnäppchenpreisen suchten, kamen jetzt in der Wiesbachschule auf ihre Kosten. Der Kinderstuhl, das Kinderfahrrad oder die Kinderkleidung in allen Größen sahen noch super aus. Dennoch hatten sie alle eins gemeinsam: Sie waren gebraucht. Denn der Förderverein der Wiesbachschule hatte zum Flohmarkt eingeladen.
Auf dem Schulhof wurde mal nicht wie in den Pausen getobt, sondern beim Flohmarkt ver- und gekauft. 	Foto: Schwarz-Cromm Auf dem Schulhof wurde mal nicht wie in den Pausen getobt, sondern beim Flohmarkt ver- und gekauft. Foto: Schwarz-Cromm
Grävenwiesbach. 

Die Schüler boten alles an, was ausrangiert werden konnte. Da fanden sich Bücher, ein Puzzle und jede Menge Spielsachen. Auch Schulbücherei-Chefin Cornelia Pankratz machte sich da gern auf die Suche nach gut erhaltenen Kinderbüchern.

Die zehnjährige Mailin hatte zusammen mit ihrem sechs Jahre alten Bruder Jaron die Kinderzimmer ausgemistet. Alles, wofür sich die Geschwister als zu alt empfanden, hatten sie zusammengesucht und auf einer Decke ausgebreitet. Bei jedem potenziellen Kunden wurden sie ganz aufgeregt. Die Sachen zu verkaufen, sei weiter nicht schlimm, sagte Mailin. Im Gegenteil: Mailin wusste schon ganz genau, was sie mit dem eingenommenen Geld machen will. „Ich wünsche mir ein Handy“, sagte sie und zählte schon mal ihre Einnahmen.

Neben ihrem Verkaufsstand wurden auf rund 30 Decken anderer Mädchen und Jungen jede Menge Dinge angeboten, die Kinder lieben und Eltern für ihre Sprösslinge gern kaufen.

Das schöne Wetter am Tag des Flohmarkts lockte immer mehr Besucher auf den Schulhof. Susann Schwejda-Güttes, die Vorsitzende des Fördervereins der Wiesbachschule, freute sich sehr über den Sonnenschein. „So können wir die Sachen in diesem Jahr draußen anbieten“, sagte sie. Schulleiter Jan Drumla hatte zwar zuvor darauf hingewiesen, dass für den Nachmittag Regen gemeldet sei. Doch die Fördervereins-Vorsitzende nahm das mit Gelassenheit. „Dann gehen wir alle eben ganz schnell in die Schule“, sagte Susann Schwejda-Güttes. Das war aber gar nicht nötig.

(Monika Schwarz-Cromm)
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