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Opel-Zoo: Kattu ist ein echter Polarfuchs

Die ZING-Journalisten der Klasse 3 c aus der Grundschule Dornholzhausen besuchten mit ihrer Lehrerin Jennifer Will den Eisfuchs im Opel-Zoo. Der Biologin Tanja Ruch bohrten sie bei ihrer Recherche das sprichwörtliche Loch in den Bauch.
Kattu, der Polarfuchs, lebt im Opel-Zoo und soll bald eine Gefährtin bekommen. Kattu, der Polarfuchs, lebt im Opel-Zoo und soll bald eine Gefährtin bekommen.
Kronberg. 

Neugierig kommt Kattu zum Zaun und schnüffelt. Tanja Ruch vom Opel-Zoo hat Leckerlis mitgebracht und auch 19 seiner Verwandten. Die Verwandten sind die ZING-Reporter aus der Polarfuchs-Klasse und natürlich keine echten Polarfüchse. Aber Kattu ist ein echter Polarfuchs. Er ist männlich, drei Jahre alt und lebt momentan alleine in seinem Gehege im Opel-Zoo, nachdem sein Weibchen vor Kurzem gestorben ist. Da fühlt er sich wohl. Das weiß man, weil er fröhlich und ruhig ist und ein schönes Fell hat. Trotzdem wünschen sich der Opel-Zoo und Kattu einen zweiten Polarfuchs.

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Tanja Ruch kennt sich gut mit Tieren aus. Sie ist Biologin und arbeitet schon seit sechs Jahren im Opel-Zoo. Den Opel-Zoo gibt es seit 1956. Georg von Opel, ein Enkelkind von Adam von Opel, dem Autohersteller, hat den Zoo gegründet. Der Zoo selbst hat aber nichts mit den Autos zu tun.

Die Savannenanlage und das Elefantengehege gehören zu den größten Gehegen im Opel-Zoo. Das Polarfuchs-Gehege ist kleiner, aber hat genug Platz für zwei Polarfüchse mit Jungen. Im Opel-Zoo gibt es schon seit 1992 Polarfüchse. Seitdem gab es dort 34 Polarfüchse. Viele davon wurden an andere Zoos abgegeben.

Manche Forscher sagen, es gibt acht verschiedene Unterarten von Polarfüchsen. Polarfüchse werden ungefähr 55 Zentimeter hoch und 77 Zentimeter lang. Sie wiegen ungefähr 4,5 Kilo. Polarfüchse fressen am liebsten Vögel, Lemminge, kleine Säugetiere, Beeren und Wurzeln und trinken Wasser. Polarfüchse werden im Zoo bis zu zehn Jahre, manchmal sogar 14 Jahre alt, und in der Natur selten älter als vier Jahre.

Das Fell des Polarfuchses ist im Winter weiß, weil die Polarfüchse sich so tarnen können. Nur durch ihre bernsteinfarbenen Augen können Menschen die Polarfüchse dann im Schnee sehen. Im Sommer haben die Polarfüchse ein silber-braunes Fell. Die Polarfüchse haben neun Körperteile (einen Kopf, zwei Ohren, einen Schwanz, vier Beine und einen Rumpf), 42 Zähne und über 300 Knochen. Das Gehirn eines Polarfuchses ist so groß wie eine Mandarine.

Polarfüchse, die frei in der Natur leben, wohnen in Alaska, Kanada, Island, Skandinavien, Grönland und in Russland. Sie sind Bewohner der Tundren, Schneewüsten und der eisigen Küsten nördlich des Polarkreises. Es gibt zurzeit mehrere hunderttausende Polarfüchse auf der Welt, deshalb sind sie zum Glück nicht vom Aussterben bedroht. Aber Polarwölfe, Menschen und Eisbären sind ihre Feinde. Eine Polarfuchs-Geburt dauert ungefähr zwei bis drei Stunden, und ein Polarfuchs-Weibchen kann bis zu 14 Babys auf einmal bekommen, wenn viel Nahrung vorhanden ist. Eine Polarfuchs-Mutter hat aber nur zehn Zitzen. Deshalb streiten sich die Kinder manchmal um die Milch. Manchmal kommt es auch vor, dass Polarfuchs-Kinder sterben, bevor sie erwachsen sind, weil sie nicht genug Milch bekommen haben oder weil ihnen jemand Schaden zugefügt hat. Die Polarfuchs-Kinder trinken ungefähr zwei bis drei Monate Milch bei der Mutter. Ein Polarfuchs fängt ungefähr mit sechs Wochen an jagen zu lernen und kann mit acht Monaten jagen. Mit ungefähr einem Jahr ist der Polarfuchs ausgewachsen. Er kann dann auch eigene Babys kriegen.

Wenn ihr euch Kattu anschauen wollt, geht in den Opel-Zoo. Vielleicht bekommt er dann auch einen Freund. Die Eintrittsgelder helfen dem Polarfuchs und den anderen Tieren.

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