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Achtjähriger Schäferhund-Mix: Schwarzer Tag im Hundeleben: Wer bietet Dino ein Zuhause?

Von Schäferhundmix Dino aus dem Tierheim hat kurz hintereinander gleich zwei Freunde verloren: Herrchen kann ihn aus Altersgründen nicht mehr halten, und sein bester Kumpel, Rüde Tobi, wurde bereits vermittelt. Jetzt hofft und wartet er darauf, dass er doch auch noch von liebevollen Menschen aufgenommen wird.
Oberursel. 
Hofft, bald ein neues Herrchen zu finden: Rüde Dino. Bild-Zoom
Hofft, bald ein neues Herrchen zu finden: Rüde Dino.
Dino hat ein wenig Pech gehabt in der letzten Zeit. Und es ist ihm anzusehen, dass er sehr traurig darüber ist. Dino, das ist ein richtig hübscher, 35 Kilo schwerer, 2007 geborener Altdeutscher-Schäferhund-Mix. Er ist mit seinen acht Jahren noch recht agil, im Gegensatz zu seinem ehemaligen Herrchen, das ihn aus Altersgründen im Tierheim abgeben musste.

Das war Dinos erster schwarzer Tag in seinem Hundeleben. Zum Glück wurde er zusammen mit seinem besten Freund, dem Rüden Tobi, im Tierheim aufgenommen und fühlte sich deshalb nicht völlig verlassen. Eigentlich sollten die beiden Rüden nur als „Doppelpack“ weiter vermittelt werden, doch es kam anders.

 

Kumpel verschwunden

 

Jetzt versteht Dino die Welt nicht mehr: Erst Herrchen weg, jetzt ist auch noch sein bester Kumpel verschwunden. Dabei ist der schöne, langhaarige Vierbeiner ein lieber, auf Menschen bezogener Kerl, der brav und freudvoll an der Leine läuft, ob größere oder kleinere Runden in der Natur, ist ihm ziemlich egal. Hauptsache ein wenig Bewegung und Zuwendung. Ideal für ihn wäre ein ruhigeres Zuhause – Kinder mit Hundeverständnis dürften kein Problem sein – mit einem kleinen Garten, in dem er frei laufen und springen kann. Auch bei älteren, mit Hunden erfahrenen, aktiven Leuten, die eine treue, anhängliche Hundesseele suchen, wäre Dino gut aufgehoben. Er ist ein sehr lebensfroher Kamerad und sein Gehör funktioniert bestens.

Natürlich hört das freundliche Tier auf seinen Namen und ist gut erzogen. Das lange Fell ist pflege intensiv, Dino lässt sich aber ganz brav bürsten und reinigen. Mit Artgenossen gibt es im Allgemeinen keine Probleme, da entscheidet, wie bei den Menschen, die Sympathie. Das heißt, Dino wäre auch als Zweithund geeignet. Einziges Handicap des Rüden: Er leidet an einer Kerato-Konjungtivitis, einer Augenerkrankung, die lebenslang mit einer Augensalbe behandelt werden muss.

 

Sehschwäche verbessert

 

Seitdem dies regelmäßig im Tierheim geschieht, hat sich seine Sehschwäche, wegen der er aus Sicherheitsgründen an der Leine geführt wird, verbessert. Mit seinen warmen, dunklen Augen scheint er zu sagen: „ Bitte, liebe Tierfreunde, beendet meine Pechsträhne.“

 

Weitere Informationen gibt’s unter www.tierheim-hochtaunus.de.

 

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