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Auch Hades freut sich über ein neues Zuhause

Von Der Kelsterbacher Tierschutzverein hatte zu seinem Adventsbasar geladen. Mit von der Partie war Hades, der vermittelt werden soll.
Anja Neuhäuser vom Tierschutzverein hat den Sharpei-Mix Hades zurzeit in Pflege und möchte ihn in ein neues und dauerhaftes Zuhause vermitteln.	Foto: Carmen Erlenbach Anja Neuhäuser vom Tierschutzverein hat den Sharpei-Mix Hades zurzeit in Pflege und möchte ihn in ein neues und dauerhaftes Zuhause vermitteln. Foto: Carmen Erlenbach
Kelsterbach. 

Er wurde die ersten eineinhalb Jahre seines Lebens in einem Hof gehalten. Kurz vor Weihnachten fiel dem Besitzer nun plötzlich ein, seinen Hund wegen Überforderung dem Tierschutzverein Kelsterbach zu überlassen. Der schwarze Sharpei-Mix namens Hades durfte in seinem kleinen Revier bisher tun und lassen, was er wollte. Seine Erziehung kam zu kurz. Zurzeit befindet er sich bei Anja Neuhäuser in Pflege. „Er ist recht lebhaft und benötigt dringend eine gute Erziehung.“

Neuhäuser und Judith Wagner, Vorsitzende des Tierschutzvereins, würden sich freuen, wenn Hades so bald wie möglich ein neues und dauerhaftes Zuhause bekäme. Als Weihnachtsgeschenk unter dem Christbaum ist er jedoch – wie alle Tiere – schlichtweg ungeeignet. Weitere Informationen über den Hund, der vermittelt werden soll, gibt es im Internet unter www.tierschutz-kelsterbach.de.

Neuhäuser hatte Hades bereits zum Adventsbasar des Vereins am Sonntag in den Hessensaal des Fritz-Treutel-Hauses mitgebracht. Dort weckte das schöne Tier von beeindruckender Größe und mit glänzendem Fell bereits großes Interesse.

 

Zeit für Beratungen

 

Es ist eine liebgewordene Regel, dass Wagner den Adventsbasar für Neuigkeiten nutzt. So räumte sie mit einem Missverständnis und Gerücht auf, das seit dem Bezug des Vereins in sein neues Haus im Umlauf ist. Nochmals wies Wagner darauf hin, dass freitags die Vereinsräume in der Mörfelder Straße 36 zwischen 15 und 17 Uhr für Gespräche über den Tierschutz und Beratungen bei Kaffee und Kuchen geöffnet seien. Freilich werde es darüber hinaus künftig auch einige Veranstaltungen auf dem Gelände des Vereinsheims geben. „Der Oster- und der Adventsbasar bleiben jedoch weiterhin in bisheriger Form im Fritz-Treutel-Haus erhalten.“ Es ging das Gerücht herum, der Verein stelle mit dem Umzug in sein Domizil die Basare ein.

Darüber hinaus informierte Wagner auch über Neuigkeiten im Fall der Katzen, die wegen des Todes einer Masseurin im September und anschließender Uneinsichtigkeit der Nachlassverwalterin herrenlos geworden waren (wir berichteten). Zwar darf der Tierschutzverein auf dem aus rechtlichen Gründen abgeschlossenen Gelände der Toten noch immer keine Fallen aufstellen, um die Streuner zu fangen – aber im Vorgarten darf er sie nun füttern und dort auch Fallen aufstellen. Inzwischen haben sich jedoch zwei der drei Katzen zwei Straßen weiter eingerichtet. Darum füttert sie der Verein nun dort an und versucht, sie in die Fallen zu locken, damit sie behandelt und medizinisch versorgt werden können.

 

Fair gehandelte Produkte

 

Auf dem Grundstück des neuen Vereinsheims sollen im kommenden Jahr Volieren für verschiedene Tiere wie verletzte Schwäne, Enten und Tauben eingerichtet werden. Doch erst einmal muss das Geld dafür vorhanden sein. Darum fließt der gesamte Erlös des Weihnachtsbasars diesem Zweck zu – ebenso wie das Geld, das mit dem Verkauf neuer bedruckter Einkaufstaschen aus Stoff eingenommen wird.

Darüber hinaus lädt der Tierschutzverein schon jetzt zu seinem Weihnachtsmarkt am 19. und 20. Dezember auf dem Gelände des Profi-Getränke-Shops im Langen Kornweg 20 ein. Jeweils zwischen 10 und 18 Uhr gibt es dort Eintopf von den Oldtimerfreunden Kelsterbach/Flörsheim und etliche Verkaufsstände, aber auch Glühwein, fair gehandelten Kaffee und Kuchen, Waffeln und Plätzchen. Wagner bittet für diesen Weihnachtsmarkt noch um weitere Kuchen- und Plätzchenspenden.

Der Adventsbasar im Hessensaal war gut besucht. Es gab Kaffee und Kuchen, Verkaufsstände mit Weihnachtsartikeln, selbst gebackene Plätzchen, einen kleinen Flohmarkt, Verkaufsstände vom „Tierschutz für alle Felle“ unter anderem mit Hundekeksen und Decken, von Meerschweinchen in Not sowie der Tierhilfe ohne Grenzen. Außerdem wurden an einem Stand der Stadt fair gehandelte Produkte angeboten.

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