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Tierhilfe Aktiv: Damit es den Tieren an nichts fehlt

„Fressnapf“ in Rödermark hatte die Kunden zu Spenden für Tierhilfe Aktiv aufgerufen. Die Resonanz war überwältigend. Die Sachen können die Tierschützer sehr gut gebrauchen.
Das Vorstandsteam der Tierhilfe Aktiv Evelin Bohlscheid (von li.), Heidi Schmidt und Edith Klein nehmen von Fressnapf-Marktleiterin Christina Seelmann die Spenden aus der Weihnachtsaktion entgegen.	 Foto: Jost Das Vorstandsteam der Tierhilfe Aktiv Evelin Bohlscheid (von li.), Heidi Schmidt und Edith Klein nehmen von Fressnapf-Marktleiterin Christina Seelmann die Spenden aus der Weihnachtsaktion entgegen. Foto: Jost
Dreieich. 

Zum Jahresbeginn konnte sich der Verein Tierhilfe Aktiv über eine große Spende freuen: Die komplette Adventszeit hatte das Rödermarker Geschäft „Fressnapf“ mit einem hübschen Weihnachtsbaum ihre Kunden zu Spenden für den Tierschutz aufgerufen. Auf Weihnachtskugeln wurden Tiere präsentiert und Wünsche geäußert.

Das Ergebnis hat die Vorsitzende von Tierhilfe Aktiv, Evelin Bohlscheid, selbst überrascht. Mit zwei Autos mussten sie und ihre Vorstandskollegen Heidi Schmidt und Edith Klein vorfahren, um all die gespendeten Katzen- und Hundekörbe, Kuscheldecken, Katzenstreu und Tierfutter abzutransportieren.

 

Kritik an Ditzenbach

 

„Wir haben uns wahnsinnig über diese Sachspenden gefreut und können sie auch sehr gut gebrauchen. Wir bedanken uns bei Marktleiterin Christina Seelmann und deren Team, denn sie haben mit ihrem Engagement zu der Spendenbereitschaft ihrer Kunden immens beigetragen“, sagte Bohlscheid.

Die engagierte Tierschützerin bekommt immer wieder Fundkatzen und Hunde, die ihr Zuhause verloren haben. In diesem Zusammenhang kritisiert sie auch die Stadt Dietzenbach, die den Abschied aus dem Tierheim Dreieich angekündigt hat und seit Beginn dieses Jahres ihre Tiere ins Tierheim nach Darmstadt Griesheim bringen.

„Es mag ja noch angehen, dass ein Fundhund von der Polizei nach Griesheim gefahren werden kann, bei Fundkatzen verhält es sich meist anders“, sagt Bohlscheid. Wenn sich das Tier anfassen lasse, ein Chip und/oder eine Tätowierung erkennbar und diese registriert ist, so dass der Besitzer ermittelt werden kann, sei die Welt in Ordnung.

 

Fangaktion erforderlich

 

„Muss das Tier jedoch mit Lebendfalle eingefangen werden und führt eine verwilderte Hauskatze Babys, dann sieht die Sache anders aus und entwickelt sich oft genug zu einem etwas längeren und nicht immer erfolgreichen Prozess“, weiß die engagierten Tierschützerin. Es seien oft die ehrenamtlichen Tierschützer, die sich um die Fundtiere kümmern und tagelange Fangaktionen überwachen. „Und wenn alles geklappt hat, wurden die erwachsenen Tiere auf unsere Kosten (ohne Zuschuss von der Kommune) kastriert.“ In dem einen oder anderen Fall wären sie auch dem Tierheim Dreieich übergeben worden. „Wir konnten jedoch auch die eine oder andere Katze wieder an eine Futterstelle ,auswildern’. Die jungen Tiere haben wir größtenteils zähmen und vermitteln können. Das wiederum hat ein wenig die Kosten wieder reingeholt.“

Die Dietzenbacher müssten ihre Fundtiere jetzt nach Darmstadt bringen, von den Tierschützern werde das auch verlangt. Es gebe derzeit zwei erwachsene und vier Babykatzen auf einem Dietzenbacher Firmengelände, die dringend eingefangen werden müssen. Die Anfrage wurde an das Tierheim Dreieich gestellt und an die Tierhilfe Aktiv weitergegeben. „Hier stellt sich die Frage, ob es nicht sinnvoller wäre, wenn das bereits Griesheim übernehmen würde“, so Bohlscheid, die nicht daran glaubt, dass die Tierheim-Mitarbeiter nach Dietzenbach fahren, um die scheuen Katzen einzufangen.

(njo)
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