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Prozess: Mehr als 300 Gramm Marihuana geraucht

25-Jähriger zeigt sich vor Gericht geständig. Er bekommt 1500 Euro Strafe und ein einmonatiges Fahrverbot.
Eine Statue der Justitia mit einer Waage in ihrer Hand. Foto: D.- W. Ebener/Archiv Eine Statue der Justitia mit einer Waage in ihrer Hand.
Langen. 

Das war eine ganz schöne Menge an Marihuana, die ein Student (25) aus Langen für den Eigenbedarf gekauft hat. Mehr als 300 Gramm der Droge habe er bis zum 23. Juli vergangenen Jahres erworben, gab er bei der Polizei zu. Jetzt bekam er vor dem Amtsgericht Langen die Quittung. 1000 Euro Strafe muss der nicht vorbestrafte junge Mann zahlen.

Dazu kommen noch 500 Euro für das Fahren unter Drogeneinfluss, verbunden mit einem einmonatigem Fahrverbot. Trotz aller Freimütigkeit ging der Student in seinem Geständnis nicht so weit, die Namen seiner Dealer preiszugeben. Er rückte nur zwei Vornahmen heraus: Steven und Marcel. Mehr wollte er über die Lieferanten nicht sagen, die ihm die Droge zu einem Grammpreis von zehn Euro verkauft hatten.

Kennengelernt hat der inzwischen umgezogene Student die Dealer bei der Arbeit. In einem führenden deutschen Paketdienst waren sie ebenso wie er beschäftigt. Ihr schwunghafter Handel, so die Polizei, beschränkte sich nicht nur auf Mitarbeiter des Paketdienstes.

Im vergangenen Jahr, nachdem der 25-Jährige auf der Heimfahrt von einem Rockkonzert bei Urberach von der Polizei gestoppt worden war, habe er erkannt, dass es nun an der Zeit sei, seinen Lebenswandel zu ändern. Er beschloss, bei der Polizei in Langen reinen Tisch zu machen. Freiwillig räumte er ein, bis zu seiner Festnahme insgesamt „mindestens“ in 313 Fällen Joints bei seinen Dealern erworben zu haben. Von einem zum anderen Tag hörte er auf. Was er mit einem Drogentest bei einem Facharzt belegen konnte.

(sc)

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