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Mulmiges Gefühl in der Zelle

Was passiert bei der Polizei, wie sieht der Alltag der Ordnungshüter aus und was muss jemand tun, der Polizist werden will. Diesen Fragen ging die Klasse 3c der Neu-Isenburger Hans-Christian-Andersen-Schule ( HCAS) nach, die zusammen mit ihrer Klassenlehrerin Heike Karsten die Polizeistation in Neu-Isenburg besuchte.
Oberkommissar Udo Simon beim Einscannen von Tanya Tarrafs Fingerabdrücken - ein komisches Gefühl.	Foto: Bettina Busch Bilder > Oberkommissar Udo Simon beim Einscannen von Tanya Tarrafs Fingerabdrücken - ein komisches Gefühl. Foto: Bettina Busch
Neu-Isenburg. 

Blinkende Knöpfe, Maschinenpistolen, videoüberwachte Zellen, schusssichere Türen – im Polizeigebäude Neu-Isenburg wird großer Wert auf Sicherheit gelegt. Bereits am Eingang erlebten die Kinder, wie gut das Polizeigebäude gegen Überfälle gesichert ist. Es gibt eine Videoüberwachung, Sprechanlage und eine schusssichere Doppeltür. Diese kann nur ein Polizist von innen öffnen. Polizisten können nur mit einem geheimen Passwort eintreten.
 

Die Klasse 3 c der Hans-Christian-Andersen-Schule im Gespräch mit Kommissarin Laura Berkefeld (Mitte).	Foto: Geraldine Winterstein
Ausbildung zum Traumberuf

„Es war schon ein Kindheitstraum von mir, Polizistin zu werden“, berichtete Kommissarin Laura Berkefeld im Gespräch mit der Klasse 3c.

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Insgesamt 45 Schutzpolizisten, davon 12 Frauen, sorgen in Neu-Isenburg, Gravenbruch, Zeppelinheim, Sprendlingen und Buchschlag dafür, dass sich die Menschen an die Verkehrsregeln halten und keine Straftaten begehen, erklärte Oberkommissar Udo Simon den Kindern. Die Polizisten sammeln Beweise und sichern Großveranstaltungen.

Festgenommene Straftäter werden in den „Raum für erkennungsdienstliche Behandlung“ geführt, berichtete Oberkommissar Simon weiter. Hier werden die Personalien festgestellt, biometrische Fotos gemacht und alle Fingerabdrücke eingescannt.

Bild-Zoom

Im Keller befinden sich hinter einer Gittertür zwei Gewahrsamszellen ohne Fenster und nur mit einem ungemütlichen Bett. Hier darf der mögliche Straftäter bis zu 24 Stunden eingeschlossen werden. Gerät ein Polizist beim Einsperren selbst in Gefahr, drückt er auf eine Alarmleiste an der Wand. Der Kollege in der Wache schickt dann sofort einen Polizisten zur Verstärkung.

Es war ein beklemmendes Gefühl für die Schüler, als sie sich für kurze Zeit von Oberkommissar Simon hinter der abgeschlossenen und doppelt verriegelten Tür einsperren ließen. Auch Betrunkene werden in eine Zelle gesperrt. Sie wird videoüberwacht, damit der Polizist in der Wache sofort sieht, wenn jemand Hilfe braucht.

Jungreporter berichten:

Ein schwerer Fall

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In der Wache im Erdgeschoss kommen alle Anrufe an. Es gibt mehrere Telefone, die rund um die Uhr besetzt sein müssen. Auf Monitoren überwacht Oberkommissar Matthias Thiem zusammen mit Hauptkommissar Andreas Ernst das Polizeirevier. Funksprüche der Streifen kommen hier an. Einsätze werden über Funk weitergeleitet.

In einem Waffenschrank sind Maschinenpistolen eingeschlossen. „Haben Sie schon mal mit einer Maschinenpistole geschossen?“, fragte Zinedine aus der Klasse 3c. Oberkommissar Simon erklärte, dass Maschinenpistolen äußerst selten eingesetzt werden. Er habe in einem Einsatz noch nie damit geschossen.

Luisa Krah, Belul Rezene, Arianna Kramer, Luca Mazza, Christian Schmidt

 

Gleich beginnt für die Schüler der Selma-Lagerlöf-Schule das Abenteuer Messeturm: Es geht schnell hoch hinauf.
Von oben sieht alles klein aus

Im Messeturm in Frankfurt ist einzigartige Architektur und viel Technik vereint. Davon machte sich die vierte Klasse der Neu-Isenburger Selma-Lagerlöf-Schule zusammen mit ihrer Lehrerin Karin Rudolph-Nispel ein Bild.

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