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Sonne, Wolken, Luft und Co .

Das Wetter ist wie es ist. Mal regnet’s, mal scheint die Sonne, mal ist es kalt, mal ist es warm. Der Mensch hat keinen Einfluss darauf. Er muss es nehmen, wie’s kommt, obwohl er es oft gerne ändern würde. Was es mit dem Wetter auf sich hat, welche Faktoren dafür ausschlaggebend sind und wie es entsteht, das erfuhren jetzt die Schüler der Klasse 4 b der Dreieicher Schillerschule, die zusammen mit ihrer Klassenlehrerin Anne Gharbi den Wetterpark in Offenbach besuchte. Dort erfuhren sie viel Wissenswertes über alles, was mit dem Wetter zusammenhängt.
Gute Notizen sind wichtig: Carlo Schmidt schreibt eifrig mit. Bilder > Gute Notizen sind wichtig: Carlo Schmidt schreibt eifrig mit.

Um 8.35 Uhr trafen die letzten Kinder der 4 b der Schillerschule auf dem Schulhof ein. Die anderen Kinder warteten schon ganz gespannt und riefen: „Los beeilt euch, wir wollen los!“ Endlich kam auch unsere Lehrerin, Anne Gharbi. Wir jubelten erwartungsfroh und spazierten zur Bushaltestelle.

 

Zehn Minuten Fußweg

 

Als der Bus ankam, war er so voll, dass wir nur mühsam einen Platz fanden. Zum Glück stiegen bald einige Leute aus und wir konnten uns alle hinsetzen. 42 Minuten dauerte die Fahrt nach Offenbach. Auf dem Marktplatz in Offenbach hatten wir ein bisschen Schwierigkeiten, den anderen Bus zu finden, aber am Schluss fanden wir ihn doch. Dieser Bus hielt auch ganz in der Nähe des Wetterparks. Kaum zehn Minuten gelaufen, trafen wir Waltraud Bütof. Sie begrüßte uns freundlich.

Vor dem Wetterpark saßen wir nun in der Sonne auf einer Treppe und interviewten Waltraud Bütof. Ihre Aufgaben sind ist es, durch den Wetterpark zu führen, das Wetter und die Zusammenhänge zu erklären. Bütof macht diese Aufgaben ehrenamtlich. Hauptberuflich arbeitet sie beim Deutschen Wetterdienst. Sie erzählte uns, dass Offenbach eine Wetterstadt ist. Der Deutsche Wetterdienst ist schon seit 1955 in der Stadt.

 

300 Führungen

 

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Der Wetterpark ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt Offenbach, des Planungsverbandes Ballungsraum Frankfurt/Rhein-Main und des Deutschen Wetterdienstes. Er ist Bestandteil des Regionalparks Rhein-Main. Geld zu dem Wetterpark gaben die Stadt Offenbach, der Deutsche Wetterdienst und der Regionalverband. 2005 konnte der Park eröffnet werden.

Es arbeiten ungefähr elf bis zwölf Personen im Wetterpark, und rund 300 Führungen werden im Jahr angeboten. Der Koordinator des Wetterparks ist Jürgen Möller. Der Wetterpark gehört aber nicht ihm, sondern der Stadt Offenbach.

Ungefähr 100 Wetterstationen gibt es in ganz Deutschland. Und die schicken alle ihre Daten zum Deutschen Wetterdienst nach Offenbach. Der Deutsche Wetterdienst berechnet mit diesen Daten das Wetter, unter anderem auch dafür, dass die Flugzeuge sicher starten und landen können.

Sena Cakir, Rimza Saeed, Marika Sciacca, Mariachiara Carlucci, Nina Stefan, Timucin Yando


 

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Ein Finger voller Energie

Als wir an der Station Gewitter standen, erklärte uns Waltraud Bütof, wie ein Gewitter entsteht. Wetter ist der augenblickliche Zustand der Atmosphäre.

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Elemente pantomimisch

Sonne, Luft, Wasser und Erde sind die vier Elemente, die das Wetter beeinflussen. Alle vier Elemente braucht man, damit das Wetter entstehen kann.

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Auch im All waren wir

Wir erfuhren auf unserer Reise durch den Wetterpark Interessantes über die Windrichtung und Spannendes über die Sonne. Zu allen Stationen kamen wir leider nicht. Dazu fehlte uns die Zeit.

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So viel Druck auf unserem Kopf

Auf unserem weiteren Weg sahen wir schon von weitem einen Würfel, der den Durchmesser von drei mal drei mal drei Meter hatte. In dem Würfel waren 27 Kilo Luftdruck.

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Daten über Daten

Spannend sah es nicht aus, aber wir erfuhren jetzt, dass die Geräte, die in einem umzäunten Feld vor uns lagen, absolut wichtig sind, um Daten zum Wetter zu sammeln.

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