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Glanz- und Glitzerparadies in Limburg

Die ZING-Reporter der Schule am Sonnenhang aus Runkel-Steeden besuchten die Juwelierin Doris Wagner in Limburg. Zu den Highlights des Besuchs gehörten der Blick in den hauseigenen Tresor und den Schmuck darin und in die Werkstatt der Goldschmiedin.
Juwelierin Sandra Wagner informierte die ZING-Reporter.	Fotos: Klasse 4 der Sonnenhang Schule Bilder > Juwelierin Sandra Wagner informierte die ZING-Reporter. Fotos: Klasse 4 der Sonnenhang Schule
Limburg. 

Mit dem ersten Schritt durch die Ladentür taucht man in eine andere Welt. Überall blitzt und blinkt es. Alles ist sehr schick und edel. Der Schmuck in den abgeschlossenen Vitrinen glänzt und funkelt. Jedes Schmuckstück wird von einer Lampe angestrahlt. Überall im ganzen Laden geht man auf weichem Teppichboden. Und mittendrin ist die Klasse 4 der Schule am Sonnenhang mit der Klassenlehrerin Verena Leun-Cremer und der Begleitung Sabine Waldecker. Sandra Wagner, die Juniorchefin des Juweliergeschäfts, führt den Besuch durch die Räume. An ihrer Seite ist immer ein Vierbeiner, der Juwelierladenhund Coco.

 

Der Tresorraum

 

Der Rundgang durch die Räume beginnt im Tresorraum. In den Tresorraum kommt man nur mit einem bestimmten Code. Dieser ändert sich jede Nacht. Im großen blauen Tresor befindet sich viele neue Ware, die noch ausgezeichnet werden muss. Der Tresor ist sehr groß, man kann ihn nicht wegtragen. Die Türen sind so schwer, dass man aufpassen muss, um sich nicht die Finger einzuklemmen. Sandra Wagner erzählt, dass zuerst der Tresor da war und dann der Raum darum herum gebaut wurde. Die Kinder bestaunen die Schmuckstücke und dürfen sie auch anfassen. Da gibt es einen schönen Weißgoldring mit einem großen blauen Topas-Stein und eine wunderschöne Kette aus schwarzen Rohdiamanten. Diese Kette hat einen Wert von 13 000 Euro. Ihr Gewicht ist 153,60 Carat. Sandra Wagner erzählt, dass ihre damals zweijährige Tochter einmal einen Alarm ausgelöst hat, indem sie einen Alarmknopf unbeaufsichtigt drückte. Damals gab es dann einen spannenden Überraschungsbesuch vom SEK (Sonder-Einsatz-Kommando)….

 

In der Werkstatt

 

In der Werkstatt erzählt die Goldschmiedemeisterin Inke viel über ihren Beruf. Man braucht dreieinhalb Jahre für die Ausbildung, danach ist dann die Gesellenprüfung. Nach der Gesellenprüfung kann man noch die Meisterprüfung machen. Im ersten Lehrjahr muss man gerade Linien sägen und eine Kugel feilen. Inke macht gerade eine Brosche, die wie ein Ginkgoblatt aussieht. Sie hat auch echte Blätter als Vorlage dabei. Sie erzählt, dass die Blätter aus dem Garten ihrer Mutter sind. Zuerst macht sie mit dem Blatt eine Vorlage auf dünnem Messingblech, dann legt sie die Vorlage auf Silberblech und sägt es aus. Mit einem kleinen Hammer, den sie selbst gemacht hat, hämmert sie ein Muster auf das Blatt. Das sieht ganz echt aus wie die Adern auf dem Ginkgoblatt. Dann schmirgelt sie das Blatt und poliert es. „Man muss ganz fein arbeiten“, sagt sie und erzählt, dass das kleinste Schmuckstück, das sie je gemacht hat, eine kleine Ameise ist. Mit allen sechs kleinen Beinen. Zum Schluss sagt sie noch, dass sie ihren Beruf ganz toll findet. „Es ist ein toller Beruf. Man lernt nie aus!“ Wenn Kunden zum Beispiel eine Idee für ein Schmuckstück haben, dann kann Inke den Schmuck für sie machen.

Autorenteam: Laurenz Burggraf, Luca Burggraf, Joshua Conrad, Annika Dorn, Kim Dort, Anabel Flach, Jannik Heep, Julian Heep, Torben Kurepkat, Lea Kurz, Marcel Laux, Adrian Lenz, Malin Obst, Jolyne Schomburg, Leonhard Pollak und Konstantin Waldecker.

Interview: Was ist Ihr Lieblingsschmuckstück?

Die Kinder der vierten Klasse aus Runkel-Steeden haben viele Fragen an die Limburger Juwelierin und rund um ihren Beruf. Sie erfahren zum Beispiel, dass Sandra Wagner durch ihre Eltern zu dem Beruf gekommen ist.

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