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Handarbeit für den Weihnachtsmarkt

An jedem Erscheinungstag stellen wir Ihnen bis Weihnachten Menschen aus der Region vor, die sich auf besondere Art in der Adventszeit engagieren – statt der Adventsgeschichten, die wir in den vergangenen Jahren hatten.
Burgschwalbach. 

. Angefangen hat Heidrun Gerlach mit Fenster-Hexen. Dann wurden es Teddybären, heute baut sie die Figuren für den märchenhaften Weihnachtsmarkt in Burgschwalbach. "Ich mache schon ganz lange Handarbeit", sagt sie. Bereits zum achten Mal findet der Weihnachtsmarkt statt, Heidrun Gerlach ist mit Hänsel und Gretel, dem Froschkönig und Aschenputtel von Anfang an dabei. "Die ursprüngliche Idee war, die Figuren aus dem Märchenwald aufzustellen", sagt sie. "Ich habe dann angeboten, neue Figuren zu bauen. Dann muss man die anderen nicht extra aus dem Wald holen."

Dafür befestigt die 59-Jährige auf einem Holzsockel ein Holzkreuz, tackert Draht für die Arme fest und stopft alte T-Shirts mit Papierschnipseln aus. "Dann ziehe ich der Figur normale Kleidung an", sagt sie. Der gestiefelte Kater, ihre erste Figur und bis heute ihr Liebling, trägt zum Beispiel Hemd und Hose ihres Neffen. Den Kopf näht oder bastelt sie dann. Fast jedes Jahr kommt eine neue Figur hinzu, diesmal hat der TuS Burgschwalbach einen Rapunzel-Turm gespendet. "Den legen wir dann mit Stroh aus, die Kinder können durch ein Guckloch schauen und sich fotografieren lassen", sagt Heidrun Gerlach.

Die gelernte Bürokauffrau lagert ihre Märchenfiguren im Keller oder der Garage. Bevor sie einmal im Jahr ihren großen Auftritt haben, werden die Bremer Stadtmusikanten, Rotkäppchen und Co. "frisch gemacht". "Manchmal nehme ich sie auch auseinander und baue sie wieder neu zusammen", sagt sie. An einer lebensgroßen Figur arbeitet Heidrun Gerlach ein bis zwei Tage. In diesem Jahr freut sie sich besonders darauf, mit ihren Enkeln über den Burgschwalbacher Weihnachtsmarkt zu gehen. "Früher habe ich immer noch an einem Stand geholfen, diesmal kann ich das in aller Ruhe genießen." Ab 16 Uhr haben die insgesamt 64 Stände rund um die Kirche und den Dorfplatz geöffnet. Zehn Märchenfiguren werden dann beleuchtet auf dem Markt stehen, bevor sie wieder für ein Jahr in Heidrun Gerlachs Keller verschwinden. lu

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