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Zuckerfreier Vormittag: Kita-Kinder in St. Ursula sind „rundum mundgesund“

Sie freuen sich über die Auszeichnung: Pfarrer Andreas Fuchs, Zahnärztin Dr. Ursula Ferchland und Kita-Leiterin Andrea Munsch. Foto: Heike Lachnit Sie freuen sich über die Auszeichnung: Pfarrer Andreas Fuchs, Zahnärztin Dr. Ursula Ferchland und Kita-Leiterin Andrea Munsch.
Niederhadamar. 

Die Kindertagesstätte St. Ursula in Niederhadamar legt viel Wert auf gesunde Zähne. Für ihr Engagement wurde die Einrichtung in der Gartenstraße nun als „Rundum Mundgesund“-Kita ausgezeichnet. Die Ernährung und das Zahnputz-Verhalten sind wesentliche Elemente für einen gesunden Mund. In der Kindertagesstätte St. Ursula in Niederhadamar wird nicht nur darüber gesprochen, sondern die Wichtigkeit wird konsequent gelebt. Das hat sich für die Kindertagesstätte jetzt gelohnt. Die Auszeichnung überbrachte die Zahnarztpatin Dr. Ursula Ferchland, welche seit über 20 Jahren auf die Zahngesundheit der Kindergartenkinder achtet und eng mit den Erzieherinnen zusammenarbeitet. Um die Auszeichnung zu erhalten, muss die Kita Kriterien erfüllen, die auch im Konzept der Einrichtung verankert sein müssen.

Zu diesen Voraussetzungen zählt, dass es täglich einen zuckerfreien Vormittag gibt, die Kinder Wasser oder ungesüßten Tee nur aus Bechern und nicht aus Flaschen trinken, die Kinder täglich nach dem Essen die Zähne putzen, es mit den Eltern Gespräche über Ernährung und Zahngesundheit gibt. Darüber hinaus wird für die Auszeichnung erwartet, dass die Erzieherinnen in diesem zahngesundheitlichen Bereich eine Weiterbildung gemacht haben und es eine Patenschaft mit einem Zahnarzt gibt. Alle diese Kriterien erfüllt die Kita St. Ursula und freut sich als erste Einrichtung in Hadamar über diese Auszeichnung vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration in Kooperation mit der Landesarbeitsgemeinschaft Jugendzahnpflege in Hessen.

Kita-Leiterin Andrea Munsch erinnert sich sehr gut an die Anfänge, als der zuckerfreie Vormittag eingeführt wurde. „Es war teilweise ein Kampf, und dann haben wir die Brotdosen auch mit einem Brief wieder mit nach Hause gegeben“, so die Leiterin. Doch inzwischen sei der Verzicht auf Zucker selbstverständlich und gehöre zum Alltag. lh

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