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Höchster Suppenfest: 31 Gruppen präsentieren ihre Kreationen

Von Mehr als 1000 Besucher ließen es sich beim Höchster Suppenfest schmecken. 31 Teams nahmen an dem Nachbarschaftsfest teil. Zum Publikumssieger wurde nach 2016 wieder die Suppe der Robert-Blum-Schule gekürt.
Mit dem Einzug der Köche startete das Suppenfest. Bilder > Foto: Maik Reuß Mit dem Einzug der Köche startete das Suppenfest.
Höchst. 

Am östlichen Ende der Bruno-Asch-Anlage, am Dalbergkreisel, reiht sich ein weißer Pavillon neben dem anderen. Sie wurden von Mitgliedern der Initiative „Bunter Tisch-Höchst Miteinander“ aufgebaut. Zum siebten Mal organisiert die Initiative das Internationale Höchster Suppenfest. Schon vor der offiziellen Eröffnung mit dem Einzug der Suppen-Köche, haben sich zahlreiche Besucher eingefunden. Sie freuen sich alle darauf, die köstlich duftenden Suppen zu probieren.

31 Gruppen machen dieses Mal mit, jede mit einer besonderen Kreation, die noch in den frühen Morgenstunden oder am Abend zuvor gekocht wurde. Die Teilnehmer haben sich mit den großen Töpfen in den Pavillons aufgestellt und bereiten sich auf die Ausgabe vor. Belana (7) und Luc (11) gehen die Liste mit den Suppen durch und kreuzen mit einem Stift an, welche sie auf jeden Fall probieren möchten. Ganz hoch im Kurs steht bei Belana die Nummer 29: „Tomaten-Orangen-kunterbunte Buchstabensuppe“, die von Schülern der Klassen 3c und 4c zusammen mit einem fünfköpfigen Lehrerteam der Höchster Robert-Blum-Schule gemeinsam gekocht wurde. Belana verrät, dass sie Buchstaben-Nudeln gerne mag und die Suppe als erstes essen möchte.

Geschmackstest

Einen Löffel und eine kleine Schale, in die die Suppe eingeschenkt wird, hat das Mädchen bereits. Wer probieren möchte, muss sich einen kleinen Beutel mit Schale und Löffel für einen (Kinder) oder vier Euro (Erwachsene) kaufen. Dafür kann jeder so viele Suppen essen, wie er möchte. Die 1000 Beutel sind schnell ausverkauft.

Gemeinsam mit ihrer Mama Cora Birkenbach und ihrem Bruder Luc steuert Belana auf den Pavillon zu, in dem Sanae (11), Amin (9), Nico (9) und Yessin (8) gerade dabei sind, erste Portionen auszugeben. Unterstützt werden die Robert-Blum-Schüler dabei von den beiden Lehrerinnen Gülnar Salur und Agnieszka Golonka.

„Sieht lecker aus“, befindet Belana, probiert und kommt zu dem Schluss: „Es schmeckt sehr gut.“ Ihre Mama Cora Birkenbach hat sich für eine Champignoncreme-Suppe mit Gemüseklößchen und frischem Koriander entschieden, die Narinder Singh Ghotra für das Gurdwara Sikh Center gekocht hat. „Ich liebe frischen Koriander“, sagt die Ginnheimerin. Ganz hoch im Kurs steht bei Luc die Porree-Suppe mit Lachsschinken von der Senioren-Initiative Höchst.

Ihre Freundin Iris Schimmangk hat Geburtstag. Sie kommt aus dem Nordend und bevor sie mit der Geburtstagsgesellschaft zu einer Wanderung durch die Schwanheimer Düne aufbricht, macht die Gruppe erst einmal beim Suppenfest Halt. „Ich bin zum ersten Mal hier und finde die Atmosphäre klasse“, sagt sie.

Über 30 Kreationen

Mit mehr als 30 verschiedenen Kreationen ist die Auswahl vielfältig. Im Angebot sind beispielsweise eine würzige Minestrone „nach eritreischer Art“, gekocht von Mehret Woldai und der eritreischen Gruppe, eine kalte Gurkensuppe, die von Mitgliedern des Ortsbeirates 6 gemacht wurde, oder eine klassische Linsensuppe mit Gemüse, die von der Hostatoschule kommt. Die Besucher können die Suppen bewerten, in dem sie Murmeln in nummerierte Gläser werfen.

Am Ende wird die Kreation der Robert-Blum-Schule erneut nach 2016 vom Publikum zum Sieger gekürt. Der Jury aus Kindern und Jugendlichen schmeckt die „sommerliche kalte Gurkensuppe“ am besten und die Fachjury, bestehend aus Vertretern der Sponsoren, entscheidet sich für die Porree-Suppe mit Lachsschinken der Senioren-Initiative. Alle Rezepte sind in einem Buch zusammengefasst, das 5 Euro kostet. Mehr dazu im Internet unter www.buntertisch-hoechst.de.

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