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50 000 Euro für Hundehaus-Planung

Ein wichtiger Schritt zum Neubau eines Hundehauses auf dem Gelände des Tierschutzvereins am Arboretum ist getan: Sulzbach hat 50 000 Euro freigegeben, damit ein Architekt beauftragt werden kann.
Sulzbach. 

Mit dem Beschluss des Haupt- und Finanzausschusses, 50 000 der mit einem Sperrvermerk belegten Gesamtsumme von 100 000 Euro freizugeben, will Sulzbach auch ein Signal in Richtung der anderen fünf an dem Projekt beteiligten Kommunen setzen. Wie berichtet, wünscht der Tierschutzverein Bad Soden/Sulzbach und Umgebung, dass die vom Tierheim profitierenden Kommunen Bad Soden, Eppstein, Eschborn, Hofheim, Schwalbach und Sulzbach je 100 000 Euro zum Bau des dringend benötigten Hundehauses beisteuern. Die übrigen 120 000 Euro des mit 720 000 Euro kalkulierten Baues will der Tierschutzverein selbst hereinholen.

Der Vorsitzenden des Tierschutzvereins, Agnes Haßler, fiel offensichtlich ein Stein vom Herzen, als der Fachausschuss einstimmig die ersten 50 000 Euro freigab: „Das ist sehr hilfreich für das Projekt.“ Aufgrund der Sulzbacher Finanzzusage kann der Verein jetzt auch auf Sponsorensuche gehen, was nach Ansicht des Vorstandes in dem bisherigen Schwebezustand nicht möglich gewesen sei. Allerdings muss der Vorstand des Tierschutzvereins weiterhin Überzeugungsarbeit leisten, weil Eppstein bislang keine Möglichkeit sieht, die 100 000 Euro beizusteuern und in den anderen Kommunen die Sperrvermerke noch nicht aufgehoben sind. Agnes Haßler hofft, dass Eppstein die gewünschte Summe zumindest in den Haushalt 2016 einstellt: „200 000 Euro kann der Verein nicht aufbringen. Wir haben nichts auf der hohen Kante.“

Während die Sulzbacher FWG sogar gefordert hatte, den Sperrvermerk für die kompletten 100 000 Euro aufzuheben, sehen andere Fraktionen weiterhin Beratungsbedarf. Die CDU verweist darauf, dass die Gemeinde im Jahr 2012 rund 78 275 Euro für den Ausbau des Weges zum Tierheim und die Straßenbeleuchtung investiert hat.

Deshalb bat Fraktionsvorsitzender Matthias Brandt Bürgermeisterin Renate Wolf (SPD), noch einmal in der Bürgermeister-Dienstversammlung zu beantragen, dass die Zuschüsse für das Tierheim an die Einwohnerzahl der betroffenen Kommunen gekoppelt und nicht pauschal berechnet werden. Wolf sieht dafür zwar wenig Chancen und verweist darauf, „dass zum Beispiel Hofheim noch schlechter dasteht wie wir“, will aber der Aufforderung nachkommen.

Diskutiert wurde im Finanzausschuss auch, was passiert, wenn Eppstein gar nicht zahlt. Dann – so Agnes Haßler – müsse gefragt werden, ob der bis 2018 laufende Vertrag mit der Stadt verlängert werden kann.

(wm)
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