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52 000 Euro investiert

Bei einem alten Haus gibt es viel zu tun. Bei einer alten Kirche ist das nicht anders. Das lässt sich auch aus der Bilanz der Stiftergemeinschaft Justinuskirche für dieses Jahr erkennen.
Höchst. 

Viel habe sich in diesem Jahr getan, bilanziert die Stiftergemeinschaft Justinuskirche. Aus ihrem Budget seien Vorhaben in einem Gesamtvolumen von rund 52 000 Euro finanziert worden. Unvorhergesehene, gleichwohl dringend nötige Restaurierungen sowie Kostenausweitungen während der Arbeiten haben den ursprünglich vorgesehenen Kostenrahmen deutlich überschritten. Das war nur deshalb zu verkraften, weil einige größere, sachgebundene Spenden verfügbar waren. Das karolingische Gotteshaus, das zeigte dieses Jahr einmal mehr, bedarf großer Zuwendung der Stifter, sowohl finanziell wie ideell. Da hilft jede Spende.

Während der vergangenen Monate ist das Gemälde Grablegung nach Hugo van der Goes (spätes 15. Jh.) restauriert worden. Auf dem Justinusplatz wurde eine Sandsteinstele der Justinuskirche, wie sie zu karolingischer Zeit aussah, mit dem Höchster Rad, dem Antoniterkreuz, der Jakobsmuschel sowie dem Emblem des Spenders, der Fischer Zunft Höchst, aufgestellt.

Die gotischen Seitenkapellen des Heiligen Antonius, die Kapelle mit dem Kreuzaltar und die Kapelle des Haupteingangs wurden mit ihren Schlusssteinen, den Sandsteinrippen der Decken und Fenster gereinigt und kleinere Putzschäden ausgebessert. Die Wände und der Altartisch des Kreuzaltars wurden gestrichen. Damit sind – nach der Taufkapelle im Vorjahr – alle vier Kapellen der Nordseite mit ihren schönen Schlusssteinen wieder in einem optisch einwandfreien Zustand. Die durch ihren jahrzehntelangen Aufenthalt im Dachgeschoss der Justinuskirche extrem verschmutzten barocken Stuckfiguren aus dem Bolongaropalast hat Restaurator Pracher in Würzburg gereinigt und aufgearbeitet. Das gilt gleichermaßen für die barocke Holzfigur des Heiligen Sebastian.

Mit der Herausgabe des reich bebilderten Buches „Die Justinuskirche – Ein Bilderbuch zur Geschichte“ von Ernst-Josef Robiné wurde nach 28 Jahren wieder ein Buch über die Kirche herausgegeben. Das Buch erschien rechtzeitig und als „Dankeschön“ zum 90. Geburtstag des Ehrenvorsitzenden Erhard Bouillon.

Der Höchster Orgelsommer hat erneut die alten und neuen Freunde der Justinuskirche und ihrer Orgel in die Kirche gebracht. Rolf Henry Kunz hat es trotz der immensen Kosten der Gema erneut geschafft, die Konzerte kostendeckend zu organisieren. Nächster Programmhöhepunkt im 1150 Jahre alten Gotteshaus sind die Veranstaltungen zum Höchster Weihnachtsmarkt am 28. und 29. November.

Weitere Informationen gibt es unter www.justinuskirche.de im Internet

(hk)
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