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Abstimmung über Klinikverbund gefordert

Frankfurt. 

Der Bürgerverein Griesheim hat gestern eine Unterschriftenaktion gegen die Fusion des Klinikums Höchst mit den Main-Taunus-Kliniken gestartet. Unterschriftenlisten liegen in verschiedenen Griesheimer Geschäften aus. Der Verein will damit ein Bürgerbegehren erreichen, das die von der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung und dem Kreistag des Main-Taunus-Kreises im Dezember abgesegneten Pläne torpediert. Ihren Widerstand begründet Marita Seifarth, Vorsitzende des Bürgervereins Griesheim, damit, dass damit die Schulden der Main-Taunus-Kliniken auf die Gesamtbilanz abgewälzt würden. Seifarth zitiert die Konzernbilanz der Main-Taunus-Kliniken aus dem Jahr 2013, wonach die Kliniken mit etwa 500 Millionen Euro verschuldet seien. Die geplante Fusion sei eine Folge dessen, dass der Main-Taunus-Kreis allein nicht imstande sei, seine Kliniken zu entlasten. Das Defizit der Höchster Klinik hingegen sei nicht selbst verschuldet, sondern Ergebnis der „politischen Fehlleistungen der vergangenen Jahre.“

Bei beiden Klinik-Partnern spricht man nicht von einer Fusion, sondern einem Klinikverbund. Es wird eine gemeinsame Dachgesellschaft gegründet, die in diesen Tagen die Arbeit aufnehmen soll. Der Verbund hat rund 3600 Mitarbeiter.

(hv)
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