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Auch das Herrchen kommt in Schwung

Sport gibt es nicht nur für Menschen, sondern auch für Hunde. Die Klasse 4 c der Geschwister-Scholl-Schule Schwalbach mit ihrer Lehrerin Annette Regenbrecht berichtet darüber.
Ute Schneidmann mit ihrem Pudel Jess.	Foto: Jamila Tcha Djobo Bilder > Ute Schneidmann mit ihrem Pudel Jess. Foto: Jamila Tcha Djobo
Bad Soden/Schwalbach. 

Wenn die Hunde mit ihren Herrchen über den Platz toben, dann haben sie einen Riesenspaß. Der Verein für deutsche Schäferhunde bietet Agility, Sport für Hunde, an. Und auch wenn sich der Club nach einer Hunderasse benennt: Agility kann jeder Hund betreiben.

René Pousset ist der Vorsitzende des 70 Jahre alten Vereins. Es gibt 150 Mitglieder mit ihren Hunden. Das Vereinsgelände am Wiesenweg in der Nähe des Schwimmbades, auf dem Agility trainiert wird, ist etwa 5000 Quadratmeter groß.

Dort wird auch nicht nur Agility trainiert: Es gibt elf verschiedene Angebote. Longieren ist das neueste Training im Verein. Die restlichen Angebote sind: Junghundeausbildung, Grunderziehung, Ausbildung von Blindenhunden, Flyball, Obedience, Rally-Obedience und Mantrail.

 

Frühes Training

 

Grunderziehung ist, dass sich der Hund in der Öffentlichkeit gut benimmt und auf alle Kommandos seines Herrchens oder Frauchens hört. Die Hunde werden schon als Welpen in der 9. bis 20. Lebenswoche trainiert. Dabei werden die Welpen auch mit dem „Luftvorhang“ in Kaufhäusern, Fahrten in der S-Bahn und Tieren im Zoo bekannt gemacht, um sich daran zu gewöhnen, damit sie nicht davor erschrecken und womöglich panisch reagieren. Es werden auch Rettungshunde ausgebildet.

Der Club ist ein Verein für Deutsche Schäferhunde, weil früher viele Leute den Schäferhund als Wachhund hielten. Mittlerweile ist dies nicht mehr nötig, da viele Häuser eine Alarmanlage haben. Beim Agility-Training kann man zusehen und tolle Kunststücke beobachten. Dabei springen die Hunde über Hürden und laufen durch Tunnel und Slalom. Herrchen oder Frauchen laufen neben her und achten darauf, dass der Hund alles richtig macht. So kommen die Menschen auch in Bewegung und erleben etwas Schönes gemeinsam mit ihrem Hund. Es ist wichtig, dass es dem Menschen und dem Hund Spaß macht, sonst klappt es nicht. Dies kann man deutlich sehen und auch hören.

Je nach Größe des Hundes, ist die Hürde entsprechend hoch, weil es ja unfair wäre, wenn große Hunde nur über kleine Hürden springen müssten und umgekehrt.

Der Verein nimmt an Agility-Wettkämpfen teil und veranstaltet auch selbst welche. Am 3. Oktober findet die nächste Agility-Veranstaltung in Bad Soden statt, zu der Zuschauer eingeladen sind.

Michelle Kressin, Katharina Roß, Kai Kießer, Laura Strack, Annkatrin Laabs, Marc Müller und Aileen Stoidtner

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