E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Hofheim am Taunus 30°C

ZING-Reporter im Fußballfieber: Auf den Spuren von Yeboah

Die Commerzbank-Arena, das Eintracht-Museum und die VIP-Lounge der Fraport AG im Stadion standen auf dem Reportage-Plan der Klasse 4a/b der Rossert-Schule in Ruppertshain mit den Lehrkräften Dorothee Mohr und Benjamin Tokmadzic.
Ein Modell der riesigen Commerzbank-Arena, die früher Frankfurter Waldstadion hieß. Bilder > Ein Modell der riesigen Commerzbank-Arena, die früher Frankfurter Waldstadion hieß.
Frankfurt/Ruppertshain. 

Mit dem Aufzug geht es schnell in das dritte von fünf Obergeschossen der Commerzbank-Arena. Hier ist die Pressetribüne, und man genießt einen fantastischen Überblick über die ganze Arena. Über dem Rasen schwebt der 30 Tonnen schwere, riesige Videowürfel. Auf der gegenüberliegenden Seite sieht man in großen Buchstaben „Frankfurt“ stehen und das Wappen der Stadt.

Das Stadion gehört der Stadt Frankfurt, und Eintracht Frankfurt muss jährlich die stolze Summe von fast 10 Millionen Euro Miete zahlen. Die 51 500 Plätze verteilen sich auf zwei Ränge, dazwischen gibt es 80 Logen und den Lizenzspielerbereich. Das sind die privaten Räume der Spieler mit Sauna, Whirlpool, Kraftraum und Ruheräumen.

Der Rasen der Commerzbank-Arena ist eine Wissenschaft für sich. Das Gras ist an jeder Stelle so geschnitten, dass es überall gleich hoch ist. Warum hat der Rasen dunkelgrüne und hellgrüne Streifen? Die unterschiedlich hellen Streifen dienen als Orientierung für Abseitsentscheidungen des Linienrichters. Deshalb werden die Halme jeweils gerade und dann schräg geschnitten, um diesen Effekt herzustellen.

Der 100 000 Euro teure Rasen wird ein Mal im Jahr ausgewechselt. Er wird täglich bewässert und hat eine Rasenheizung, damit er im Winter nicht gefriert. Ein „Riesengestänge“ beleuchtet den Rasen mit künstlichem Sonnenlicht – die Stromkosten für dieses Solarium belaufen sich auf satte 60 000 Euro. Alls das wird aufgewendet, um dem Fußball einen guten Boden zu bereiten.

Von 1925 bis 2005 hieß das Frankfurter Stadion noch „Waldstadion“ – weil es ursprünglich eben mitten im Wald lag. Zur Weltmeisterschaft 2006 wurde das Stadion dann umfassend umgebaut, und die Commerzbank kaufte die Namensrechte – seitdem heißt das Stadion Commerzbank-Arena.

Kevin Baab, Luna Alisha Bergelt, Mehmet Dogan, Uzay Girgin, Caan David Grueneberg und Nils Kilb

Zur Startseite Mehr aus Main-Taunus

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen