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Ausgesetzt

Hattersheim. 

Es gibt Leute, die ihre Meerschweinchen oder Kaninchen über den zwei Meter hohen Zaun werfen, um sie loszuwerden. Das ist schlecht. Es ist nicht schön für die ausgesetzten Tiere, und es kann sein, dass in den Tierpark Krankheiten eingeschleppt werden oder – falls die ausgesetzten Tiere nicht kastriert oder sterilisiert sind – dass immer mehr Junge zur Welt kommen. Außerdem könnten sich die Tiere bei dem Wurf verletzen und müssten im schlimmsten Fall eingeschläfert werden. Manchmal merken die Tierpfleger nicht gleich, dass ein neues Tier im Gehege ist, weil sich die Tiere anfangs oft verstecken.

Bisher ist es noch nicht vorgekommen, dass jemand dabei erwischt wurde, wie er ein neues Tier ins Gehege gebracht hat. Sollte dies passieren, würde es eine Anzeige wegen Tierquälerei geben.

Der umgekehrte Fall ist jedoch schon einmal bekannt geworden, als ein zehnjähriges Mädchen sich ein Meerschweinchen aus dem Tierpark mit nach Hause nehmen wollte. Hier wurde jedoch nicht die Polizei eingeschaltet, sondern Klaus-Dieter Simon hat das Mädchen heimgebracht und mit den Eltern gesprochen.

Da Meerschweinchen und Kaninchen die Angewohnheit haben, unterirdische Gänge zu graben, um sich dort zu verstecken, wurde im vergangenen Jahr unterhalb des gesamten Geheges ein Zaun eingezogen. Dieser bewahrt die Tiere davor, in ihren eigenen Gängen verschüttet zu werden.

Wer ein Meerschweinchen oder Kaninchen nicht mehr behalten kann oder will, der sollte es ins Tierheim bringen, damit ein neues Zuhause gefunden werden kann.

Till Binsteiner, Mia Daub, Annika Edel, Luisa Lee und Tobias Solunoglu

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