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Bilder aus der digitalen Dunkelkammer

Die neue Präsentation von Fotografien im Rathaus könnte durchaus Anlass für Diskussionen sein. Provokante Motive wechseln sich ab mit Aufnahmen, die im herkömmlichen Sinne eine sorgfältige Abbildung von realistischen Details zeigen.
Foto-Künstler „Alexx Marx“ Foto: Alexander Marx Foto-Künstler „Alexx Marx“
Hochheim. 

In den Räumen des Rathauses wieder neue Werke zu sehen sein. Die beiden jungen Fotografen Kerstin Lakeberg und Alexx Marx. Die Werke von „Splittermensch“ alias „Alexx Marx“, wie der Fotograf sich selbst nennt, kommen aus der digitalen Dunkelkammer und zeigen auch die nicht so ästhetischen Teile der Aufnahmen. Anstatt eine „digitale Märchenwelt“ der Medien zu schaffen, arbeite er „mit Licht, Farben und der Realität“. Alexx Marx möchte nach Menschen „zum Denken, zur Selbstreflexion und zum Umwerfen der eigenen Wertvorstellungen animieren“. Bekannt ist der Hochheimer Fotograf bereits aus vorherigen Ausstellungen – unter anderem aus dem Jahr 2014 an gleicher Stelle. In der Auswahl seiner Werke, die unter dem Begriff „Weitsicht“ zusammengefasst sind, finden sich Bilder der Reihen „Mandala“ und „Kopflos“. Außerdem gibt es dort Bilder zu sehen, die diese beiden Reihen erweitern und einen fleißenden Übergang zu den Werken des anderen Teils der Ausstellung ermöglichen sollen.

Dieser andere Teil der Präsentation wird von der Hochheimerin von Kerstin Lakeberg mit ihren Werken bestückt. Sie arbeitet und lebt seit 2002 in Hamburg als professionelle Stillleben-Fotografin. Auch in ihren Werken geht es um Persönlichkeiten. Im Fokus stehen dabei jedoch keine Menschen. Sondern Blumen- und Landschaftsportraits, die „mit Licht und dem Kunstwerk der Natur zusammen gemixt werden“, wie es in einer Mitteilung der Foto-Künstler heißt. Von den Arbeiten ihrer zahlreichen Reisen werden in der Ausstellung in Hochheim die Aufnahmen zu sehen sein, die auf der dänischen Insel Anholt gemacht wurden.

Bis in den Spätsommer wird die Ausstellung im Rathaus (Burgeffstraße 30) zu den üblichen Öffnungszeiten zu sehen sein. Der Eintritt ist wie immer frei.

(meh)
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