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Bildungs- und Wohnsituation verbessern

Von Bildung und Wohnen: Das sind die zwei Kernthemen, mit denen die SPD im Frankfurter Westen in den Kommunalwahlkampf zieht. Bei der Vorstellung wurden klare Ziele formuliert.
SPD-Kandidaten (v.l.): Birgit Puttendörfer, Milkica Romic, Hubert Schmitt, Sabine Janzen, Roger Podstatny, Petra Scharf, Marion Weil-Döpel, Michael Wanka und Sieghard Pawlik. Foto: Maik Reuß SPD-Kandidaten (v.l.): Birgit Puttendörfer, Milkica Romic, Hubert Schmitt, Sabine Janzen, Roger Podstatny, Petra Scharf, Marion Weil-Döpel, Michael Wanka und Sieghard Pawlik.
Frankfurter Westen. 

Mit Schwung starten die Sozialdemokraten in den Kommunalwahlkampf. Sie wollen nichts weniger, als die klare Mehrheit im Ortsbezirk 6 und in der Stadtverordnetenversammlung einen Regierungswechsel zu erreichen. Wie berichtet, kann sich Klaus Oesterling, Chef der Römerfraktion, auch eine Rot-Rot-Grüne-Koalition vorstellen. Sein Fraktionskollege, Roger Podstatny aus Sossenheim, findet erst einen Stimmanteil von 30 Prozent zufriedenstellend, wie er bei der Vorstellung der Kandidaten aus dem Frankfurter Westen sagt. Zum Vergleich: 2011 sprachen der SPD gerade einmal 21,3 Prozent der Wähler in Frankfurt ihr Vertrauen aus.

Zu kurz gekommen

„Mitregieren ist unser Anspruch“, betont auch Hubert Schmitt. Der Fraktionsvorsitzende im Ortsbeirat 6 möchte kommendes Jahr auch im Römer mitmischen. Er und seine Genossen sind davon überzeugt, dass der Frankfurter Westen seit Jahren und Jahrzehnten an vielen Stellen zu kurz komme. Schwarz-Grün werfen sie eine bloße „Ankündigungspolitik“ vor. Die Sozialdemokraten im Westen um den Stadtverordneten Roger Podstatny und Fraktionschef Hubert Schmitt haben sich zum Ziel gesetzt, die Bildungs- und Wohnsituation in den neun Stadtteilen des Bezirks zu verbessern.

Nicht hinnehmbar ist aus ihrer Sicht, dass hier deutlich weniger Schüler von der Grundschule aufs Gymnasium wechseln als in der Gesamtschau der anderen Stadtteile. Im Frankfurter Westen seien es nur 34 Prozent, während es in den übrigen Stadtteilen zusammen fast 60 Prozent seien, referiert Schmitt. Um die Bildungsgerechtigkeit zu erhöhen, fordert er mehr Betreuungsplätze, Schulsozialarbeit an Grundschulen sowie die Einführung von „echten Ganztagsschulen“.

Flächen umwandeln

Der zweite Schwerpunkt im Wahlprogramm ist das Thema Wohnen: „Der Westen muss als Wohnstandort attraktiv werden“, meint Birgit Puttendörfer. Die Vorsitzende der SPD Griesheim bewirbt sich auf Listenplatz 24 um ein Mandat im Römer. Die durchgesetzte Mietpreisbremse bei den Wohnungen der städtischen Wohnungsbaugesellschaft ABG Holding ist aus ihrer Sicht eine begrüßenswerte Entwicklung. Diese sei allerdings erst durch den sozialdemokratischen Oberbürgermeister möglich gemacht worden, sagt sie. Mehr Wohnraum könne im Westen durch die Umwandlung von Gewerbeflächen und den Ankauf von Grundstücken geschaffen werden.

Ein starkes Zugpferd beim Kommunalwahlkampf soll Oberbürgermeister Peter Feldmann für seine Genossen werden. Überdies setzen die Sozialdemokraten darauf, dass der Bevölkerung ihre Arbeit und während der Legislaturperiode positiv in Erinnerung ist und sich die Wähler mit den Kandidaten für den Römer und den Ortsbeirat identifizieren können. Repräsentanten aus verschiedenen Berufsgruppen, mit klaren thematischen Schwerpunkten, ein Frauenanteil von rund 50 Prozent und viele Kandidaten mit Migrationshintergrund sollen dies gewährleisten. Wer als Ortsvorsteher bereitstünde ist auch schon klar. Michael Wanka will den gegenwärtigen Gremiumschef, Manfred Lipp (CDU), ablösen.

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