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Wahl in Flörsheim: Bürgermeister Michael Antenbrink baut auf elektrische Unterstützung

Von Am 27. Mai wählen die Flörsheimer einen Bürgermeister. Wir stellen alle drei Kandidaten von ihrer persönlichen Seite vor, heute den Amtsinhaber Michael Antenbrink. Der SPD-Mann möchte für eine dritte Amtszeit wiedergewählt werden.
In seiner Freizeit ist Michael Antenbrink gerne mit dem Rad unterwegs, nicht nur in Flörsheim und der näheren Umgebung. Mit dem E-Bike macht er auch gerne mal längere Touren. Foto: Knapp In seiner Freizeit ist Michael Antenbrink gerne mit dem Rad unterwegs, nicht nur in Flörsheim und der näheren Umgebung. Mit dem E-Bike macht er auch gerne mal längere Touren.
Flörsheim. 

Ganz ohne Anzug und Krawatte begegnet man dem derzeitigen Bürgermeister Michael Antenbrink (SPD), wenn man ihn zufällig am Wochenende bei einer Radtour antrifft. An freien Tagen ist das Fahrrad das liebste Fortbewegungsmittel des Verwaltungschefs. Dann tauscht der 63-Jährige das Jackett gegen eine legere Jacke und stülpt sich seinen Fahrradhelm über den Kopf. Sicherheit geht vor.

Antenbrink bezeichnet Radtouren als „unheimlich schöne Form der Erholung“. Man bekomme etwas von der Umgebung mit und treffe Leute. Für ihn habe Radfahren schon immer zur Freizeitgestaltung gehört – früher noch zusammen mit der ganzen Familie, samt der beiden Kinder und dem Hund. Heute begleite ihn vor allem seine Frau Ulla. „Das können wir gemeinsam machen und uns außerhalb des Alltagsgeschehens über Dinge unterhalten“, erklärt Michael Antenbrink.

Ehefrau radelt mit

Und noch etwas hat sich im Lauf der Jahre verändert: Antenbrink und seine Frau bauen mittlerweile auf elektrische Unterstützung bei ihren Touren. Inzwischen sei er E-Bike-Fan, erzählt der Bürgermeister. Der Motor erleichtere die Fahrt und biete eine Möglichkeit für ganz neue Reichweiten.

Bevor er sich vor fünf Jahren ein E-Bike zulegte, habe er kürzere Strecken zurückgelegt, erzählt Michael Antenbrink. Mittlerweile sei es kein Problem, 100 Kilometer zu bewältigen. So weit reicht der Akku vom elektrisch verstärkten Drahtesel des Wahlkämpfers. Touren nach Mörfelden-Walldorf und an den Altrhein seien locker möglich, „ohne dass man danach fertig am Straßenrand steht.“ Abends muss der 63-Jährige sein Rad dann bloß wieder in der Garage an die Steckdose hängen.

Die elektrische Unterstützung des Antriebs lasse er immer auf der kleinsten Stufe mitlaufen, erläutert Michael Antenbrink. Ansonsten wird die Leistung des Motors an die Anforderungen angepasst: „Wenn ich nach Wicker hoch fahre, schalte ich natürlich höher“, sagt der Freizeit-Radler. Festzustellen, dass er bei einer Tour nach Wicker im Sattel sitzen bleiben kann, habe ihn fasziniert.

Es gibt verschiedene Strecken, die Antenbrink bei seinen Wochenend-Ausflügen bevorzugt: Gerne erkunde er die andere Mainseite, erzählt der Bürgermeister. Dann zieht es ihn Richtung Rüsselsheim, Raunheim und Kelsterbach. Eine weitere beliebte Rundfahrt beginne mit einem Abstecher zur Flörsheimer Warte. Von dort radele er über das Weilbacher Regionalpark Portal in Richtung Eddersheim und am Main entlang zurück nach Flörsheim.

Einmal war der Akku leer

Liegen geblieben ist der Kandidat der Flörsheimer SPD bei seinen Radtouren bisher noch nicht. Er fahre extra mit pannensicheren Reifen, die er in den vergangenen fünf Jahren noch nicht flicken musste, berichtet Michael Antenbrink. Einmal – auf dem Rückweg einer Tour nach Bad Vilbel – ging dem Bürgermeister jedoch der Strom aus. In Raunheim sei der Akku des E-Bikes leer gewesen. „Auf den letzten fünf Kilometern musste ich kämpfen“, erinnert sich der Hobby-Radler.

Auch im Urlaub der Antenbrinks spielen die Drahtesel eine Rolle. Zu einer kompletten Urlaubstour auf Fahrrädern habe er seine Frau bisher zwar noch nicht überreden können, sagt der Verwaltungschef. Sie wolle sich im Urlaub erholen und nicht stressen. Auf Reisen komme es aber vor, dass sie sich Fahrräder vor Ort mieten. Dies lasse sich auch wunderbar mit einer Bootsfahrt verbinden, erklärt Michael Antenbrink, der einen Bootsführerschein besitzt. Die Fahrräder kommen dann mit an Bord und werden an der nächsten Anlegestelle wieder ausgepackt. Eine künftige Tour, die Antenbrink plant, soll über den Canal Du Midi von Narbonne bis zu Flörsheims französischer Partnerstadt Pérols führen.

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