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Kita-Neubau: Bürgermeisterkandidat Bernd Blisch fordert „intelligente Bauplanung“

Der erste Spatenstich für die neue Kindertagesstätte an der Hauptstraße in Flörsheim sorgt nicht nur für Freude.
Die Erdarbeiten für den Bau der neuen Kita an der Hauptstraße oberhalb der Sportanlage haben begonnen. Foto: Hans Nietner Die Erdarbeiten für den Bau der neuen Kita an der Hauptstraße oberhalb der Sportanlage haben begonnen.
Flörsheim. 

Allmählich nimmt der Wahlkampf richtig Fahrt auf. Der Ton wird rauer, die Kritik wird schärfer formuliert. Die Protagonisten der Bürgermeisterdirektwahl am Sonntag, 27. Mai, äußern sich verstärkt zu Flörsheimer Themen und kündigen zugleich Problemlösungen an. Rathauschef Michael Antenbrink (SPD), Dr. Bernd Blisch (unabhängiger Kandidat) sowie Markus Ochs (ebenfalls unabhängiger Kandidat) treten zur Bürgermeisterwahl an.

Es war ein langes Hin und Her in den städtischen Gremien, bis am Donnerstag an der Hauptstraße unter der Opel-Brücke der Spatenstich für eine neue Kindertagesstätte (Kita) erfolgen konnte. Bürgermeisterkandidat Dr. Bernd Blisch nimmt den stattgefundenen ersten Spatenstich sowie die vorausgegangenen Diskussionen zum Anlass, seine Vorstellungen zu Betreuungsangeboten zu erklären. Grundsätzlich freue er sich über den Beginn des Kita-Baues, so Blisch. Man habe lange genug darauf warten müssen. „Doch was in anderen Städten, auch in Nachbarstädten Flörsheims, schon heute gang und gäbe ist, das Zusammenleben von Jung und Alt, Kindertagesstätte und betreutes Wohnen unter einem Dach“, dies sei bei Bürgermeister Michael Antenbrink (SPD) noch nicht angekommen. Kitaplätze in ausreichender Zahl gehören für Bernd Blisch zu einem familienfreundlichen Flörsheim. „Es geht bei allem, was wir tun, um die Kinder und ihre Eltern und erst in zweiter Linie um einen Rechtsanspruch.“ Intelligente Bauplanungen erlauben es schon heute, flexibel auf die Bedürfnisse von Kindern und Senioren gemeinsam zu reagieren. „Doch vermisst man in Flörsheim noch Projekte dieser Art. Auch ist es eigentlich heutzutage kein Thema mehr, Kindertagesstätten so zu bauen, dass man, sollte sich der Bedarf verringern, die Gebäude in Wohnungen umwandeln kann“, meint Bernd Blisch.

Im Gegensatz zu Bürgermeister Antenbrink, der das Heil der Kindererziehung in Großeinrichtungen wie der „Pusteblume“ in Weilbach mit sieben Gruppen sehe, steht für Blisch die Qualität der Arbeit von Erziehern im Vordergrund. „Es verwundert, wenn der Bürgermeister 130 000 Euro für eine Kreiselgestaltung ausgeben will, beim Magistratszimmer in ähnlicher Größenordnung Geld ausgibt, beim Spatenstich für eine neue Kindertagesstätte aber das hohe Lied des Sparens anstimmt.“

(red)

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