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Damit es am Liederbach wieder sauberer wird

Christiane Penzler und Emilia stecken Plakate in die Hundehaufen. Foto: Hans Nietner Christiane Penzler und Emilia stecken Plakate in die Hundehaufen.
Unterliederbach. 

Ein Bürostuhl, eine Unterhose, ein Kinderdreirädchen und ein antik anmutender „Silberreif“ – das waren die außergewöhnlichsten Fundstücke der vierten Reinigungsaktion „Liederbacher Frühlingsputz“, den eine Initiative aus Anwohnern organisiert.

Mit dabei waren in diesem Jahr 25 Kinder im Alter von drei bis 13 Jahren. Dazu kamen noch 20 erwachsene Helfer. Sie sind größtenteils Anrainer des Liederbachs – und sammelten in diesem Jahr, wie auch schon 2014, drei große Säcke Müll aus dem Bach und von seinen Ufern. Unterstützung für die Aktion gibt es sowohl vom Grünflächenamt, das die Säcke anschließend abholt, als auch von der Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES), die die Müllsammler mit Arbeitshandschuhen und Greifzangen ausstatte.

Ein besonderer Schwerpunkt war dieses Jahr eine zusätzliche Aktion gegen die Verschmutzung des Baches und seines Ufers durch Hundekot. Hierbei wurden die Unterliederbacher durch die originellen Plakate von Elmar Lixenfeld unterstützt. Der setzt auf Humor, um den ungeliebten Hinterlassenschaften der Vierbeiner zu begegnen. Rund 30 Fähnchen mit entsprechenden Sprüchen wurden in Unterliederbach in die reichlich vorhandenen Haufen gesteckt. Einer der Sprüche lautete etwa: „Dahaam macht der Fiffi doch immer uffn Debbisch ei wieso denn ned aach uff die Gass?“

Die Aktion endete mit einem „Grillpicknick unter dem Kastanienenbaum“. Dabei tat das gute Wetter sein Übriges.

(hk)
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