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Das Dorf wächst

Die Wohnhäuser, die die HWB derzeit am Kiebitzweg errichten lässt, waren einmal mehr Gegenstand einer CDU-Anfrage im Ortsbeirat. Die Christdemokraten wollten unter anderem wissen, wann die 19 entstehenden Wohnungen vergeben werden, nach welchen Kriterien dies geschieht, und wie viele Kinder und Jugendliche hier vermutlich einziehen werden.
Der Baukran hinterm Kreisel zeigt an, wo die Hofheimer Wohnungsbaugesellschaft ihre Neubauten hochzieht.	Foto: Knapp Der Baukran hinterm Kreisel zeigt an, wo die Hofheimer Wohnungsbaugesellschaft ihre Neubauten hochzieht. Foto: Knapp
Diedenbergen. 

Die Wohnhäuser, die die HWB derzeit am Kiebitzweg errichten lässt, waren einmal mehr Gegenstand einer CDU-Anfrage im Ortsbeirat. Die Christdemokraten wollten unter anderem wissen, wann die 19 entstehenden Wohnungen vergeben werden, nach welchen Kriterien dies geschieht, und wie viele Kinder und Jugendliche hier vermutlich einziehen werden.

Für die Sozialwohnungen – die zwei Drittel der Anlage ausmachen – gebe es die drei Kriterien "erstens Hofheimer Bürger, zweitens Wartezeit und drittens soziale Dringlichkeit", so Erster Stadtrat Wolfgang Exner. Die HWB wolle zudem eine Durchmischung, die ein Verhältnis von ein Drittel Mietern mit Migrationshintergrund und zwei Dritteln mit deutscher Herkunft garantieren soll. Bisher hätten noch keine Vergaben stattgefunden, sie seien für den Sommer nächsten Jahres geplant. 15 Wohnungen sind von ihrer Größe her für Familien gedacht. Deshalb rechnet die HWB mit einem Zuzug von 18 bis 25 Kindern. Für die Christdemokraten eine wichtige Information, da die weiteren jungen Diedenberger ja Plätze in Kindertagesstätten, Schule und Betreuung benötigen. Die Grünen hakten in einer weiteren Anfrage nach, warum trotz der Wohnraumknappheit in Diedenbergen ausgerechnet zwei HWB-Wohnungen im Ländchesweg über mehr als ein Jahr leergestanden hätten. Nur eine der Wohnungen sei seit Anfang November wieder bezogen. Auch in diesem Fall übermittelte Exner die Antwort der HWB. Die Wohnungen seien freigehalten worden, um sie Mietern anbieten zu können, in deren eigentlichen Wohnungen die HWB umfangreiche energetische Sanierungen durchführt. Umso erstaunlicher, so Dorothé Kettner-Andal, sei es dann, dass in den Wohnungen der Bodenbelag entfernt worden sei, wie es bei der HWB Praxis bei Mieterwechseln sei. Wer nur vorübergehend eine andere Wohnung ziehen solle, werde wohl kaum auf 90 Quadratmetern Teppichboden oder Laminat verlegen lassen. Da wundere es nicht, dass das Angebot, während der Bauzeit umzuziehen, kaum jemand nutze.babs

(Barbara Schmidt)
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