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Das neue Haus füllt sich mit Leben

Das Kinderzentrum Zur Waldau in Goldstein ist eine reine Kinderkrippe. Obwohl seit Oktober 2013 in Betrieb, ist es gestern offiziell eröffnet worden: Es sollte sich erst mit Leben füllen.
Die Erzieherinnen Nadine Schulze (li.) und Sabrina Rudolf (re.) mit den Kindern Charlotte, Keanu, Kyan, Elena, Lina und Joshua.	Foto: Reuß Die Erzieherinnen Nadine Schulze (li.) und Sabrina Rudolf (re.) mit den Kindern Charlotte, Keanu, Kyan, Elena, Lina und Joshua. Foto: Reuß
Goldstein. 

Es tröpfelt. Es hagelt und blitzt, die Feuerwehr wird gerufen, die Schläuche werden ausgerollt, der Brand wird gelöscht. Dann werden die Schläuche wieder eingerollt und die Feuerwehrautos werden verabschiedet. So weit kommt es allerdings bei der Eröffnung der Goldsteiner Kinderkrippe Zur Waldau glücklicherweise nur im musikalischen Sinne: Die ein bis dreijährigen Knirpse der neuen Einrichtung singen zur Einstimmung vor Eltern und Helfern das Feuerwehrlied, welches die motorischen und gesanglichen Fähigkeiten der Kinder trainiert.

„Schön, dass sie Zeit gefunden haben“, begrüßt Gabriele Bischoff, die Leiterin des städtischen Eigenbetriebs „Kita Frankfurt“, die Gäste. In ihrer Rede betont sie die Kreativität und das Herzblut, welches die Erzieherinnen und Erzieher in ihrer täglichen Arbeit anwenden. Gleichwohl stecke trotz der Freude an der Entwicklung der Kinder auch eine Menge Arbeit dahinter.

„Hochsensible Phase“

Insbesondere die Eingewöhnungsphase, wenn die einjährigen Kinder die ersten Male in der Kinderkrippe erscheinen, sei eine „hochsensible Phase“, berichtet Gabriele Dürk, Leiterin der Goldsteiner Kinderkrippe. Hierfür brauche es sehr viel Geduld. „Gras wächst schließlich auch nicht schneller, wenn man daran zieht.“

Seit Oktober 2013 ist die Kinderkrippe in Goldstein mit zwei Gruppen in Betrieb, eine dritte Gruppe startete in 2014 und im Januar 2015 konnte die vierte Gruppe eröffnet werden. Grundsätzlich sei das Haus zwar fertig gewesen, jedoch fülle es sich erst jetzt langsam und allmählich, erklärt Gabriele Bischoff von „Kita Frankfurt“

Besonders an der Kinderkrippe seien vor allem die Nähe zum Frankfurter Stadtwald sowie das große Außengelände mit einem Wasserspielplatz. Die Krippenleiterin betont ebenfalls, dass jeden Tag frisch gekocht werde und vor allem Produkte aus regionalem Anbau verwendet würden.

In die Natur

Die Elternbeirätin Katja Bangert weiß das zu bestätigen. Von ihrem dreijährigen Sohn weiß sie, dass die Erzieher mit den Kindern oft Ausflüge in den Wald machen und somit die Kinder für den Umgang mit der Natur sensibilisieren. Wie auch die anderen Eltern ist sie sehr zufrieden mit der Kita. „Die Erzieher nehmen sich sehr viel Zeit für die Kinder“.

Die Goldsteiner Krippe hat insgesamt Platz für etwa 72 Kinder. Wer noch nicht weiß, in welche Krippe er sein Kind bringen möchte, könnte also durchaus die neue Kinderkrippe in Goldstein in Erwägung ziehen.

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