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Der Fotograf muss viel Geduld haben

Die Klasse 4 a der Liederbachschule berichtet hier gemeinsam mit ihrer Lehrerin Petra Dreusch-Engelmann über den Liederbacher Fotoclub und die Kunst des Fotografierens.
Ein Fotolabor mit Entwicklungs-Schalen und Chemikalien gibt es beim Fotoclub  immer noch. Ein Fotolabor mit Entwicklungs-Schalen und Chemikalien gibt es beim Fotoclub immer noch.
Liederbach. 

In diesem Jahr hat sich der Fotoclub Liederbach ein besonders interessantes Thema zum Fotografieren ausgesucht, und zwar Tierporträts. Die aktiven Mitglieder des 1978 gegründeten Vereins begeben sich in ihrer Freizeit auf Motivsuche. Eine gemeinsame Exkursion in den Frankfurter Zoo ist geplant.

Der 1. Vorsitzende des Fotoclubs, Welfhard Niggemann, sowie Edith Wohlfahrt und Klaus Liebnitzsky erzählen begeistert von ihren Abenteuern, die sie bei Wind und Wetter draußen beim Fotografieren von Naturaufnahmen erleben. Für das Hobby sind Ausdauer, Konzentration und Geduld wichtige Voraussetzungen. Der Chef des Fotoclubs zeigt stolz ein Foto eines Chamäleons. Die Aufnahme schillert in kräftigen und knalligen Farben. Dieses Foto ist bei einer Chamäleon-Züchterin im Taunus entstanden und schmückte sogar das Titelbild einer Fotozeitschrift.

Jeden Dienstag treffen sich die Mitglieder in den Vereinsräumen in der Feldstraße 6, um Ausstellungen, Weihnachtskalender oder sonstige Aktivitäten zu planen. Manchmal zeigen sich die Hobbyfotografen auch gegenseitig ihre Fotos. Edith Wohlfahrt präsentiert ihre Naturaufnahmen von vielen verschiedenen Tierarten oder Wetterbeobachtungen. Dabei sind zum Beispiel wunderschöne Großaufnahmen von Tautropfen entstanden. Oftmals geht die Hobbyfotografin schon früh morgens los.

 

Jahresausstellungen

 

Klaus Liebnitzky liebt neben Naturmotiven auch das Fotografieren von Industriedenkmälern oder Sonnenuhren, die aus allen Perspektiven aufgenommen werden. Dabei ist er häufig in der Umgebung unterwegs und entdeckt dabei so manche ausgefallenen Orte. Im Laufe der Zeit entwickelt sich ein spezieller Blick für Details. Manchmal erkennt man auf den Fotos zuerst nicht, was tatsächlich fotografiert wurde.

Im vergangenen Jahr veranstaltete der Fotoclub Liederbach eine große Ausstellung zu dem Thema „Froschperspektive“. Das war bereits die 8. MTK-Fotoschau, die in der Liederbachhalle stattfand. Daran nahmen 80 Fotografen teil.

Die Mitglieder des Fotoclubs engagieren sich auch dieses Jahr wieder bei den Ferienspielen 2015 der Gemeinde Liederbach im Sommer. Dann haben die teilnehmenden Kinder die Gelegenheit, in der Dunkelkammer Fotos zu entwickeln. Vielleicht findet das eine oder andere Kind daran Freude, selbst zu fotografieren und auf spannende Motivsuche zu gehen. Über Nachwuchs würde sich der Fotoclub Liederbach sicherlich sehr freuen. Neue Mitglieder werden gesucht und gerne aufgenommen.

„Geduld, Geduld, Geduld und viel Zeit benötigt man oftmals für ein gutes Foto“, erzählt Edith Wohlfahrt. Die meisten der Liederbacher Fotografen haben bereits in ihrer Jugend mit diesem Hobby angefangen. Daraus entwickelte sich eine große Leidenschaft.

Früher benutzte Edith Wohlfahrt einfache Kameras oder eine Spiegelreflexkamera zum Fotografieren. Heute geht sie mit ihren Digitalkameras und unterschiedlichen Objektiven auf die Jagd nach neuen Motiven. Am Anfang entwickelten die Mitglieder die Fotos noch in der Dunkelkammer. Das dauerte lange und war mit sehr viel Arbeit verbunden. Inzwischen werden die Fotos mit speziellen Computerprogrammen bearbeitet. Das geht schneller und ist günstiger.

Franziska Bauch, Maja Burchard, Belinda Hellmann, Amelie Spreu, Amelie Pähler, Lynn Hessami, Tobias Dierl, Anil Balci, Janne Stark,Ole Schabacker, Abdullah Ammash, Younes Karouia

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