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Der Herr führt, die Dame lächelt

Die Tanzschule Carsten Weber in Höchst gibt es seit 1993. Die Klasse 3 b der Walter-Kolb-Schule mit ihrer Lehrerin Jessica Mastandrea hat dort im Rahmen des Projektes „Zeitung in der Grundschule“ (ZING) für das Höchster Kreisblatt recherchiert. Hier berichten die Drittklässler.
Anna Chekebelski (rechts) und Sabine Schmid sind Tanzlehrerinnen von Beruf. 	Foto: Cristian DeNobile Bilder > Anna Chekebelski (rechts) und Sabine Schmid sind Tanzlehrerinnen von Beruf. Foto: Cristian DeNobile
Höchst. 

Das Parkett glänzt, die Discokugel glitzert, und im blinkenden Scheinwerferlicht ertönt Tanzmusik aus den Boxen. Dazwischen hört man die Anweisungen der Tanzlehrer: „Eins, zwei, drei, vier, Gas, Gas, Bremse, Bremse!“ Die Tanzlehrer-Auszubildende Anna Chekebelski wirbelt über die Tanzfläche und zeigt einige Tanzschritte. Ihre Kollegin Sabine Schmid hilft den Schülern und steht ihnen als Vortänzerin zur Seite.

Seit 20 Jahren wird die Tanzschule von Carsten Weber geführt. Seit 60 Jahren gibt es die Schule, erklärt Sabine Schmid. Sechs Tanzlehrerinnen und Tanzlehrer arbeiten in der Tanzschule, die montags bis sonntags von 15 bis 22 Uhr geöffnet hat. Bei manchen Festen arbeiten die Tanzlehrer sogar bis nach Mitternacht.

500 bis 600 Schüler tanzen im Studio in der Bolongarostraße. Der jüngste Tanzbegeisterte ist erst drei Jahre alt, der Älteste wird demnächst 73. Die Altersverteilung zwischen jungen und älteren Tanzschülern sei recht ausgewogen, stellt Anna Chekebelski fest.

Unterrichtet werden die unterschiedlichsten Tänze von Stepptanz über Salsa, bis hin zu Standardtänzen wie dem Walzer, beschreibt Schmid das Angebot der Tanzschule. „Lediglich Ballett und Bauchtanz bieten wir nicht an“, lacht sie. Für beide Tanzlehrerinnen steht fest: Der Tango Argentino und der Slowfox zählen zu den schwierigsten Tänzen, die man hier im Unterricht lernen kann. Wenn man aber diszipliniert trainiere, seien auch diese Tänze erlernbar.

Der Blues hingegen sei einer der einfachsten Tänze, finden beide und demonstrieren gleich die enge Tanzhaltung, die für diesen Tanz so wichtig ist. Schmid unterrichtet Stepptanz und berichtet, dass die Tanzschule in dieser Disziplin bereits den ersten Platz bei der deutschen Meisterschaft gemacht habe.

Stammkundschaft

Die Tanzschule Carsten Weber bietet unterschiedliche Kurssysteme für die verschiedensten Bedürfnisse an. Es besteht die Möglichkeit einen vierwöchigen Paartanzkurs zu belegen, um Grundschritte zu erlernen. Oder man kommt einmal pro Woche für einen bestimmten Tanzkurs, an den sich dann Folgekurse anschließen. „Einer der Tänzer ist schon seit 40 Jahren mit dabei“, erzählt Schmid stolz.

Die Räumlichkeiten wirken dank eines lilafarbenen Designs im Hauptstudio edel und modern. Gemütlich wird es dank der Blumen auf den Tischen im Aufenthaltsbereich und einer Bar, an der es sich nach oder während einer anstrengenden Tanzrunde gut entspannen lässt. „Unser Motto lautet: Der Herr führt und die Dame lächelt“, sagt Sabine Schmid und freut sich schon auf ihre vielen Tanzschüler.

Klasse 3 b der Walter-Kolb-Schule

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