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Volles Programm: Der Kelkheimer Stadtmarkt der vielen Möglichkeiten

Das Wetter hält beim Kelkheimer Stadtmarkt. Und so ist im Zentrum einiges los gewesen.
Da blitzt das Chrom der Oldtimer in der Menschenmenge: Beim Stadtmarkt war gestern bei bestem Wetter eine Menge los. Bilder > Foto: Knapp Da blitzt das Chrom der Oldtimer in der Menschenmenge: Beim Stadtmarkt war gestern bei bestem Wetter eine Menge los.
Kelkheim. 

Helfer Peter Prade reicht Marie die Holzklötzchen mit Leim. Fachmännisch setzt die Sechsjährige die Teile ein. Ihr Papa Francois Fabreges ist mit einem anderen Insektenhotel beschäftigt und bekommt Hilfe von Tochter Sophie (4). Am Stand des Obst- und Gartenbauvereins Fischbach können Besucher während des Stadtmarktes etwas für die Natur schaffen. „Alle reden davon, dass die Bienen erhalten werden müssen, wir tun etwas“, sagt Vorstandsmitglied Dietmar Drossel.

Nun ist Barcley James Harvest zu hören. Die Musik stammt von Andy Sommer aus Schmitten. Im „Dorf der Vereine“ ist er bei „Darts im Denkmal“ vertreten. Die Mischung stimmt hier, zu den Rhythmen kann auf Steel-Dart-Scheiben geworfen werden. Benedict (13) schafft in 9 Versuchen 142 Punkte – trotz des Seitenwindes. „Der Wind erhöht die Schwierigkeit. Indoor kann ja jeder“, sagt Vorsitzender Michael Klewinghaus. Der Verein ist zum ersten Mal dabei – und das für den guten Zweck: Denn der Erlös geht an die Stiftung Bärenherz.

Das Vereinsdorf in der Stadtmitte Süd wächst im zweiten Jahr: Die Schützengemeinschaft bittet zum Blasrohrschießen, der KTEV zum Mini-Tennis, die Musikschule Eppstein-Rossert sorgt für den guten Ton, Boxer-Club und Bürgerstiftung stellen sich vor. Mittendrin die Stadt: Stadtverordnete Birte Reiter und Honorarkraft Steffen Sander stehen am Glücksrad. Wer gewinnen will, muss Kelkheim-Fragen beantworten: Welches ist der höchste Berg? Wie heißt der Brunnen in Fischbach? Werbung gehört dazu: für die Bildungsmesse „Jubizu“, den Kultursommer und die Steuerungsgruppe „Fairtrade“, die ihr neues „Projekt“ präsentiert: fair gehandelte Schokolade.

Zum nächsten Trubel: Auf der Frankenallee rollen Segways und Elektroautos, Kinder können Windräder basteln, Kicker spielen: der Süwag-Energiegarten macht’s möglich. Es lockt der Jahrmarkt, und auf der Frankfurter Straße prägt die Autoschau das Bild. Drei Wagen sind unverkäuflich: Ford Mustang, Pink Cadillac und VW Käfer. Sie ziehen viele Blicke auf sich. Nebenan spielt die Band „Buddy 76“ passende Musik dieser Zeit. „Das ist ein ganz toller Wagen“, schwärmt eine Besucherin vom Cadillac. „Da müsste ich im Lotto sechs Richtige mit Zusatzzahl haben.“ Den Stadtmarkt findet sie „hervorragend“.

Freddy (19) aber schwitzt: Beim Holunder-Hof macht er den Parcours mit: Sägen, Hämmern, Schrauben, eine Tür einhängen, Schubladen einräumen, sauber machen. Der Glaser-Lehrling legt eine gute Zeit hin. Chefin Sigrun Horn freut’s. In ihrem Hof machen die Richter-Schüler Musik, vorne können Besucher auf alten Stühlen zu Tönen vom Grammophon „Die Reise nach Jerusalem“ spielen.

Auch auf der Parallelstraße spielt die Musik. Die Rockabilly-Band „Scheunenjungz“ heizt ein, bei der Tanzschule Kratz wird Line-Dance geübt, es gibt Kirschbier und Fladenbrot aus Venezuela. Beim Jugend-DRK lässt sich Mia (6) mal mit der Trage in den Krankenwagen fahren. Mama Cathrin Grün aus Niedernhausen findet hier die Mischung aus Essen, Musik und Aktion schön. Zufriedene Gesichter beim verkaufsoffenen Sonntag im Kaufhaus Rita Born. Chefin Rita Quante freut sich über die gute Organisation des Markts, der viele Besucher im Wettstreit mit dem Internet bei Musik, Essen und Einkaufen von der Couch locke. „Gucken, fühlen, beraten, kaufen – das hat man daheim nicht.“ Kundin Susanne Wegner nickt. Für sie ist der Markt ein Pflichttermin. So wie für einige tausend Gäste auch . . .

(wein)

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